Mittagsjournal

Ö1 Mittagsjournal

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) ist bei Edgar Weinzettl "Im Journal zu Gast" im "Mittagsjournal" ab 12.00 auf Österreich 1.

Beiträge

  • Lockdown wie im März zu erwarten

    Der Teil-Lockdown seit Anfang November hat die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus zu wenig reduziert. Vor allem die Zahl der Patienten und Patientinnen in den Spitälern nahm rasant zu. Diese Entwicklung ist nun ausschlaggebend, dass die Regierung härtere Maßnahmen setzen will. Diese sollen heute Nachmittag präsentiert werden. Erste Verordnungsdetails sind jedoch schon bekanntgeworden.

  • Schulstudie: "Direkter Vergleich noch nicht möglich"

    Im Rahmen einer Studie an Volksschulen, Mittelschulen und AHS-Unterstufen wird mittels Gurgeltests die Häufigkeit aktiver CoV-Infektionen erhoben. Nun liegen die Ergebnisse der ersten Runde vor: Von 28. September bis 22. Oktober waren 40 von etwa 10.000 positiv. Was sagt das über das Infektionsgeschehen an den Schulen aus? Dazu ist der wissenschaftliche Koordinator der Studie, Michael Wagner, im Journalinterview.

  • Anstieg der Sterbefälle in Österreich

    Gestern sind in Österreich 53 Corona-Todesfälle gemeldet worden. Das ist der zweit höchste Wert innerhalb von 24 Stunden bisher. Am Ende des Jahres und am Ende des Winters wird es aus Sicht der Statistiker vor allem darauf ankommen, ob es in Österreich eine Übersterblichkeit gibt - also ob insgesamt deutlich mehr Menschen gestorben sind als in anderen Jahren - oder nicht. Bis Mitte Oktober hat sich keine klare Übersterblichkeit abgezeichnet. Aber die neuesten Zahlen der Statistik Austria zeigen einen deutlichen Anstieg der Sterbefälle in den letzten zwei Oktoberwochen.

  • Kontaktpersonen: Was gilt arbeitsrechtlich?

    Immer mehr Corona-Patienten bedeuten auch, dass immer mehr Menschen Kontakt zu Infizierten haben. Da stellen sich aber nicht nur gesundheitliche, sondern auch arbeitsrechtliche Fragen: Was bedeutet es, wenn jemand eine so genannte Kontaktperson eins ist? Kann man etwa als Arbeitnehmer in einem solchen Fall zu Hause bleiben, wenn man 1450 angerufen hat? Oder muss man dann im Home-Office arbeiten?

  • Slowakei lockert nach innen, verschärft nach außen

    Die Slowakei will im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus ihre Einreisebestimmungen verschärfen. Ab Montag darf man nur mehr mit einem höchstens 72h-alten PCR-Test die Grenze überschreiten. Gleichzeitig setzt die Regierung unter Premier Matovic auf Lockerungen der Corona-Regeln im Inneren des Landes.

  • Im Journal zu Gast: Innenminister Nehammer

    Innenminister Karl Nehammer von der ÖVP ist ein Getriebener. Einerseits weil eine Krise die nächste jagt, von Corona bis Terror, anderseits ein Getriebener, weil er als Überzeugungstäter dem politischen Islam in Österreich den Kampf angesagt hat. Dabei scheint es, als trübe kein Zweifel sein Handeln. Anders als bei der Aufarbeitung des Terroranschlages, wo der Innenminister schwere Pannen eingesteht.

  • Trump boykottiert weiter den Übergang

    Eineinhalb Wochen nach den Wahlen in den USA sind nun alle Bundesstaaten soweit ausgezählt, dass sie einem der beiden Kandidaten zugeordnet werden konnten. Demnach hat Joe Biden sowohl in Georgia als auch Arizona gewonnen, zwei traditionell republikanische Bundesstaaten. Der Demokrat bekommt damit 306 Wahlleute, gleich viele wie Donald Trump vor vier Jahren. Der hatte das damals als Erdrutschsieg bezeichnet, jetzt spricht er von Wahlbetrug und weigert sich weiterhin seine Niederlage einzugestehen. Doch wie lange kann er das noch durchhalten?

  • Berg-Karabach: Folgen für zukünftige Kriege?

    Am Montag ist der Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien mit einem Waffenstillstand zu Ende gegangen - und einer deutlichen Niederlage der armenischen Seite. Es war der erste Krieg zwischen zwei Staaten mit modernen regulären Armeen seit längerer Zeit, vor allem Drohnen haben eine wesentliche Rolle gespielt. Markus Müller berichtet, welche Schlüsse Militärs und Sicherheitsexperten aus diesem Krieg gezogen haben.

  • Rechtsbrüche für Skiweltcup in Lech-Zürs

    In Lech-Zürs hätten an diesem Wochenende ein Weltcup-Skirennen stattfinden sollen, erstmals seit 26 Jahren wieder in Vorarlberg. Allein: es gibt keinen Schnee, und die Parallel-Bewerbe bei Flutlicht mitten im Lockdown sind um zwei Wochen verschoben worden. Dabei haben es die Betreiber - die mit der Lokalpolitik identisch sind - mit der Errichtung der Rennstrecke so eilig gehabt, dass sie mehrere Rechtsbrüche begangen haben. Das Land fördert das Projekt trotzdem mit viel Geld.

  • Amatrice: Schleppender Wiederaufbau nach Erdbeben

    Italien ist das wahrscheinlich aktivste Erdbebengebiet Europas
    Immer wieder kommt es deshalb zu Erdbebenkatastrophen
    Wie etwa im August 2016 in Mittelitalien. Erdbebenzentrum war die kleine Ortschaft Amatrice, die fast vollständig zerstört wurde. 299 Menschen starben. Direkt nach dem Haupt- und Nebenbeben pilgerten Italiens politische Verantwortliche nach Amatrice und versprachen nicht nur den schnellen Wiederaufbau der Ortschaften, sondern auch die Restaurierung der kunsthistorisch bedeutenden Bauwerke. Doch wenig ist in den vergangenen vier Jahren geschehen.

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