Terry Gilliam

AFP/FRANCOIS GUILLOT

Terry Gilliam 80

Die Wirklichkeit ist eine Täuschung, zumindest jene, die wir glauben mit unseren klassischen fünf Sinnen wahrzunehmen. Denn mit seiner Fantasiebegabung kann der Mensch noch ganz andere Wirklichkeiten erschaffen.

Genau dieser Fantasie spürt der britische Regisseur Terry Gilliam seit mehr als 50 Jahren in seinem künstlerischen Schaffen nach, beginnend mit seiner Tätigkeit als Trickfilmer bei der britischen Comedy-Truppe Monty Pythons und danach als Regisseur von Filmen wie "Jabberwocky", "Brazil", "König der Fischer", "12 Monkeys" und "The Brothers Grimm". Filme, in denen Gilliam seinen Hang zum visuell Ausschweifenden oft exzessiv auslebt, Märchen der unterschiedlichsten Art, doch stets mit Seitenhieben auf das Genrekino und voller politischer Subversion. Am Sonntag wird Terry Gilliam 80 Jahre alt, Arnold Schnötzinger hat sich aus diesem Anlass für unsere heutige Filmkolumne nach thematisch roten Fäden im Werk von Terry Gilliam umgesehen.

Sendereihe

Gestaltung

  • Arnold Schnötzinger