Fridays for Future Protestanten haben aus Schildern die Wörter "Fight every crisis" gelegt.

AFP/INA FASSBENDER

Neustart für das Klima?

Nach der Pandemie darf es in Sachen Klimapolitik kein Zurück geben.
Gestaltung: Sonja Bettel

Das Jahr 2020 ist ein Jahr des Wandels. Unfreiwillig wurden weltweit Mobilität, Produktion, Transporte und Teilbereiche des Konsums aufgrund der Pandemie eingeschränkt. Das hat kurzfristig der Luftqualität genützt, dem Weltklima insgesamt aber kaum. Nach Schätzungen der Internationalen Energieagentur vom Mai könnte der Kohlendioxid-Ausstoß aus fossilen Energiequellen heuer global um etwa acht Prozent niedriger sein als im Jahr zuvor. Diese Reduktion hat aber keinen nachweisbaren Effekt auf die Klimaentwicklung. Denn der Klimawandel kann nur durch eine kontinuierliche Verringerung der CO2-Emissionen bis auf netto Null zur Mitte des 21. Jahrhunderts abgebremst werden. Wie das möglich wäre, ohne die Wirtschaft zu zerstören, wurde bei der Jahrestagung der Österreich-Sektion des Club of Rome unter dem Titel "Ein Neustart für Klima, Wirtschaft und Gesellschaft" diskutiert.

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