Journale

Ö1 Mittagsjournal

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Beiträge

  • Massentests: Probelauf in Wiener Stadthalle

    Nach einem ersten Massentest in der kleinen Gemeinde Annaberg in Salzburg geht es ab jetzt Schlag auf Schlag, vor allem aber um ganz andere Größenordnungen: heute Vormittag hat in der Wiener Stadthalle der Probebetrieb für den Massentest begonnen, der ab morgen den Wienerinnen und Wienern angeboten wird.

    An insgesamt drei Standorten sollen bis zu 150.000 Tests pro Tag abgewickelt werden. Die gestrigen IT-Probleme bei der Anmeldung dürften inzwischen behoben sein, sowohl Vertreter der Bundes- wie der Stadtregierung sind voller Zuversicht. Peter Daser war beim Probelauf dabei.

  • Gedämpfter Start in Schisaison zu Weihnachten

    Ohne das übliche Halli Galli oder mitunter feucht-fröhliche Schunkelei wird die Schisaison in Österreich heuer starten. Spät sowieso, erst am Heiligen Abend, am 24. Dezember, und eben ruhig, wegen verbotener Hüttengaudi. Nur mit Tagesgästen, ohne ausländische Skitouristen werden die Liftbetreiber heuer kein profitables Geschäft in Schwung bringen. Neben den geringeren Karteneinnahmen müssen sie mit Mehrkosten für die Sicherheitskonzepte rechnen. Ein Kaltstart in die Schneesaison.

  • Seilbahnen öffnen für Einheimische

    Die österreichischen Skigebiete dürfen ab 24.Dezember wieder aufsperren. Die Seilbahnbetreiber seien geschlossen der Meinung, dass für Einheimische das Schifahren und -Vergnügen angeboten werden soll – zumindest ein Teil der Betriebe, das sagt der Obmann des Fachverbands der Österreichischen Seilbahnen in der Wirtschaftskammer, Franz Hörl. Er rechnet aber auf jeden Fall mit Verlusten. Hörl verweist auch darauf, dass es schwierig werde, ohne Gastronomie auf den Bergen. Die Menschen würden Plätze zum Wärmen brauchen. Hier fordert Hörl ein eingeschränktes Mindestangebot, wie er am Ö1-Mittagsjournaltelefon erläutert. Hörl ist selbst Seilbahnbetreiber im Tiroler Zillertal.

  • Test: Automatisierte Kontakt-Nachverfolgung

    Testen und Tracen - das Um und Auf in der Epidemie-Bekämpfung, erklären uns Experten seit Monaten. Dieses Nachverfolgen von Kontakten mit positiv Getesteten, das Contact Tracing, hat aber in letzter Zeit nicht gut funktioniert. Mit den hohen Fallzahlen ist es mancherorts überhaupt ganz zusammengebrochen. Die Massentests werden für Contact Tracer eine Riesen-Herausforderung.

    Ein Wiener Unternehmen hat nun eine Methode für eine automatisierte Nachverfolgung entwickelt und mit der Polizei getestet.

  • Spät ausgestellte Quarantänebescheide

    Sinn der jetzt beginnende Massentests ist, möglichst viele unerkannte infizierte Menschen zu erkennen und in die Quarantäne zu schicken. Es gibt aber in diesem Zusammenhang laut Arbeiterkammer ein massives Problem: Schon bisher seien demnach auf positive Test-Ergebnisse in vielen Fällen die behördlichen Quarantäne-Bescheide erst Tage später ausgestellt worden. In diesen Fällen aber haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine Zeitlang nichts Konkretes in der Hand, was bis zum Jobverlust führen kann. Die AK fordert Abhilfe.

  • Mehr Freistellungen für Schwangere gefordert

    Weil Schwangere nach neuesten Erkenntnissen zur Corona-Risikogruppe zählen, sollen sie ab Mitte Dezember, wenn sie in Berufen mit Körperkontakt arbeiten, freigestellt werden können. Der Gewerkschaft reicht das nicht aus. So fordert der oberste Lehrervertreter eine entsprechende Regelung schon ab Montag für schwangere Lehrerinnen, weil da in vielen Schulen wieder der Präsenzunterricht beginnt.

  • Grenzkontrollen ab 19. Dezember

    Einkaufen und reduzierte Weihnachts- und Silvesterfeiern Ja, Auslandsreisen Nein. Diese will die Regierung mit Reisebeschränkungen samt verpflichtender Quarantäne verhindern. Dies alles gültig ab dem Wochenende vor Weihnachten bis 10. Jänner. Was Sie dazu alles wissen müssen, hören Sie von Peter Daser und Barbara Reichmann.

  • Weitgehender Unmut über Einreisebeschränkungen

    Mit diesen Einreisebestimmungen zwischen 19. Dezember und 10. Jänner will die Regierung Weihnachtsurlaube im Ausland mehr oder weniger verhindern, vor allem am Balkan. Die strengen Quarantäne-Regeln rufen zahlreiche Reaktionen hervor. Zum einen aus der Wirtschaft, die großzügige Ausnahmen für im Ausland tätige Mitarbeiter fordert, zum anderen aus den betroffenen Communities in Österreich.

  • Italien: Reisebeschränkungen zu Weihnachten

    Lange ist auch in Italien darum gerungen worden, doch jetzt stehen sie fest, die Regeln wie dieses Jahr die Weihnachtszeit im Land verbracht werden darf. Fix ist: Verwandtschaftsbesuche werden für die rund 60 Millionen Italienerinnen und Italiener dieses Jahr kaum möglich sein.

    Über die Feiertage gelten strenge Reisebeschränkungen zwischen den Regionen und am 25. und 26. Dezember und dem 1. Jänner dürfen sogar die eigenen Gemeinden nur in Ausnahmefällen verlassen werden.

  • Russland: Massenimpfungen ab nächster Woche

    Auch in Russland werden fast täglich neue Rekordwerte an Corona-Infizierten gemeldet - in den letzten 24 Stunden wurden laut offiziellen Angaben mehr als 28.000 neu Erkrankte gemeldet. Anders als während der ersten Corona-Welle im Frühling setzt Russland aber nicht mehr auf harte Lockdown-Maßnahmen, um die ohnehin gebeutelte Wirtschaft am Laufen zu halten. Die Hoffnung im Kampf gegen die Pandemie ruht ganz auf dem russischen Impfstoff "Sputnik V".

    Dieser ist als weltweit erster Corona-Impfstoff im Sommer zugelassen worden, noch vor Ende der klinischen Studien - was ihm weltweit viel Kritik eingebracht hat. Diese Studien laufen noch immer und auch mit den Produktionskapazitäten hapert es. Trotzdem hat Präsident Putin angeordnet, nächste Woche mit der Massenimpfung der Bevölkerung zu beginnen.

  • Vor Urteil: Das war der Buwog-Prozess

    Vor fast genau drei Jahren hat der Buwog- und Terminal-Tower-Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl Heinz Grasser, die Lobbyisten Walter Meischberger, Peter Hochegger und 11 weitere Angeklagte begonnen. Am 15. Oktober gab es die letzten Worte der Angeklagten. Danach hat sich der Gerichtssenat zur Beratung zurückgezogen. Nach Corona-bedingten Verzögerungen sollen nun morgen die Urteile verkündet werden.

    168 Tage lang dauerte die Hauptverhandlung, über 100 Zeugen wurden befragt. Petra Pichler mit einem Rückblick auf das Mega-Verfahren.

  • Nächste Runde im Ibiza-U-Ausschuss

    Bei den Ermittlungen in der Ibiza-Affäre verliert die Korruptionsstaatsanwaltschaft eine Staatsanwältin, die bisher führend ermittelt hat. Hintergrund ist eine Disziplinierungsmaßnahme, die innerhalb der Justiz gegen diese Staatsanwältin verhängt worden ist - das hat Staatsanwaltschafts-Chefin Ilse-Maria Vrabl-Sanda heute im Ibiza-Untersuchungsausschuss ausgesagt.

  • Spanien: Schwierigkeiten bei Budget-Erstellung

    Drei Jahre wurde Spanien mit einem Haushalt, einem Budget, regiert, der 2017 noch durch die konservative Regierung von Mariano Rajoy verabschiedet wurde. Am Höhepunkt der von der Corona-Pandemie ausgelösten Wirtschaftskrise mit Rekordausgaben und steigender Arbeitslosigkeit ist es der linken Minderheitsregierung unter dem Sozialisten Pedro Sánchez gelungen, eine Mehrheit für seinen Haushalt zu gewinnen. Dabei stützt er sich auf Partner, die nicht nur bei der rechten Opposition Misstrauen erzeugen.

  • Neujahrskonzert ohne Live-Publikum

    Das Neujahrskonzert 2021 wird ohne Live-Publikum stattfinden. Das hat Daniel Froschauer, Vorstand der Wiener Philharmoniker, heute Vormittag in einem Pressegespräch mitgeteilt. Ansonsten plant man das Konzert in gewohnter Form, inklusive Balletteinlagen und Pausenfilm, aber eben nur als Radio- und Fernsehübertragung.

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