Die 14 Nothelfer/innen

"Ein himmlisches Versicherungspaket". Ein Streifzug durch die Geschichte der Heiligen

Sie versprechen 14 Mal Hilfe in der Not: Für jede missliche Lage, für jedes Problem, für jede (Corona-) Krise findet sich eine oder einer. Die christliche Tradition kennt 14 hochspezialisierte "Nothelfer" und "Nothelferinnen" für die unterschiedlichsten Situationen: Ob etwa Achatius, der für den Schutz vor Krieg und Kopfweh zuständig ist, Christophorus, der Reisende und Schatzgräber schützen soll, oder Vitus, an den sich im Speziellen jugendliche Bierbrauer wenden. Und eine nicht unbedeutende Nothelferin ist auch die Heilige Barbara, Patronin der Bergleute - und die erste Adresse in Gewittern und bei Feuergefahr. Ihr Namensfest wird am 4. Dezember gefeiert - und mit den "Barbara-Zweigerln" ist sie vielerorts aus dem vorweihnachtlichen Brauchtum nicht wegzudenken.

MEMO widmet sich diesen besonderen Heiligen am 8. Dezember, an dem in der römisch-katholischen Kirche die Empfängnis der "Heiligen Jungfrau und Gottesmutter" Maria im Leib ihrer Mutter Anna gefeiert wird. Auch an sie wenden sich ja gläubige Menschen gern, wenn sie in Not sind. Ein Streifzug durch die Geschichte der Heiligen führt unter anderem in die sogenannte Schubertkirche in Wien-Lichtental, die den 14 Nothelfern gewidmet und auch eng mit dem österreichischen Komponisten Franz Schubert verknüpft ist. Eine Sendung im Rahmen des multimedialen ORF-Schwerpunkts im Dezember "Geschichten voller Geheimnisse - Legenden in den Religionen".

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