Eine Frau zündet Kerzen an in Form des Symbols für Atomkraft.

AFP/JOHANNES EISELE

Von Hiroshima bis Fukushima: Japans traumatische Strahlenwunden

Die Atombomben vor einem Dreivierteljahrhundert beeinflussen die Inselnation im Fernen Osten bis heute stark.
Gestaltung: Martin Fritz

Am 6. August 2020 jährte sich der erste kriegerische Einsatz einer Atombombe zum 75. Mal. Die radioaktive Strahlung bei der Explosion der Nuklearwaffe über Hiroshima und dann Nagasaki hinterließ in Japan traumatische Wunden. Bei der Atomkatastrophe von Fukushima im März 2011 brachen diese wieder auf. Tausende Menschen, die in der Nähe des havarierten Atomkraftwerks lebten, sind seither tief verunsichert, sie haben Angst vor den Langzeitfolgen atomarer Verstrahlung, die etwa durch die Aufnahme kontaminierter Lebensmittel auftreten können. Der Umgang mit den Strahlenopfern, sowohl jenen aus dem Zweiten Weltkrieg als auch jenen aus Fukushima, ist alles andere als sensibel. Auf vielfältige Weise hängen Hiroshima, Nagasaki und Fukushima miteinander zusammen; die Atombomben vor einem Dreivierteljahrhundert beeinflussen die Inselnation im Fernen Osten bis heute stark.

Die Sendung wurde im August 2020 erstmals ausgestrahlt.

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