Ein Huhn

APA/DPA/DANIEL KARMANN

Ich und mein Huhn

Missy kommt, wenn man es ruft. Warum immer mehr Menschen privat Hühner halten

"Little Peep" und "Missy" haben braune Federn mit schwarzen Punkten darauf. Sie kommen auf Zuruf gelaufen und legen jeden Tag ein kleines Ei. Sie sind zwei der vier Zwerg-Bantam-Hühner, die in einem Innenhof im 17. Bezirk in Wien leben. Sie gehören Patricia Ziegler, der Betreiberin des Coworking-Space "The Nest", die sich schon immer dafür interessiert hat, wo ihr Essen herkommt. Vor zwei Jahren hat sie beschlossen, Hühner zu halten. Und damit ist sie nicht alleine. In Wien hat sich in den vergangenen fünf Jahren die Zahl der privaten HühnerhalterInnen verdoppelt, von 200 auf knapp 400 Geflügel-Enthusiasten. Rund 3.500 Hennen leben derzeit in privaten Wiener Gärten, auf Balkonen und in Wohnungen. Die Industrie-Designerin Yamuna Valenta hat bereits einen standardisierten Hühnerstall für Gemeindebau-Balkone entworfen. Im "Ursteirerhof" in der Oststeiermark kann man im Rahmen von Kursen erlernen, was ein Huhn zum Wohlfühlen braucht.

Gestaltung: Dominique Gromes und Jonathan Scheucher

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