Hongkong: Repression statt Demokratie

Für Kritiker der chinesischen Politik wird es in Hongkong immer ungemütlicher.
Gestaltung: Ruth Kirchner

Seit den letzten Massendemonstrationen in Hongkong im Dezember 2019 hat sich die Lage in der chinesischen Sonderverwaltungszone drastisch gewandelt. Chinas Gesetz zur Nationalen Sicherheit erlaubt seit dem Sommer ein hartes Durchgreifen gegen die pro-demokratische Opposition. Vor wenigen Tagen hat die Polizei mehr als 50 demokratische Aktivisten festgenommen, ihnen werden Staatsgefährdung und Verstöße gegen das am 1. Juli in Kraft getretene nationale Sicherheitsgesetz vorgeworfen - es war der größte Schlag gegen die Opposition seither.
Wegen der Corona-Pandemie sind größere Proteste nicht mehr erlaubt, zahlreiche Aktivisten stehen vor Gericht, dem prominenten Aktivisten Joshua Wong, der bereits im Gefängnis sitzt, droht eine weitere Haftstrafe. Das Leben in der ehemaligen britischen Kronkolonie hat sich stark verändert, viele Hongkonger planen ihre Auswanderung.

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