Holzsteg mit Moos in den Fugen

ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

Bericht aus der Provinz

Eva Reisinger ist im oberösterreichischen Hausruckviertel aufgewachsen, irgendwo im Dreieck zwischen den Provinzperlen Schärding, Eferding und Wels. Der spektakulärste Platz im Dorf ihrer Kindheit war die Bushaltestelle, an der zwei Mal täglich der Postautobus stehenblieb. Reisinger, Jahrgang 1992, hat das "oberösterreichische Nichts", in dem sie großgeworden ist, nach der Matura so schnell wie möglich verlassen. Zunächst hat sie als Journalistin für Printmedien wie "Vice" und die deutsche Wochenzeitung "Die Zeit" gearbeitet. Nach einigen Jahren in Berlin ist sie nun wieder nach Österreich zurückgekehrt. Dieser Tage erscheint das erste Buch der 28-Jährigen. Titel: "Was geht, Österreich? - Eine Landjugend mit Wodkabull und dem Herrgott" (Kiepenheuer und Witsch). Eva Reisinger entwickelt darin eine humorvolle Phänomenologie des ländlichen Österreich. Gestaltung: Günter Kaindlstorfer

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