Welt am Webstuhl

Die Köchin und Gobelin-Künstlerin Ingrid Wiener erzählt über ihre Leidenschaft für das Weben, der die Kunstmanagerin und Kuratorin Michaela Leutzendorff-Pakesch nun eine Publikation gewidmet hat. Der Bildband "Durch die Kette sehen" (Schlebrügge Verlag) führt auf großformatigen 192 Seiten an die Stationen im Leben der Künstlerin. 1942 als Ingrid Schuppan in Wien geboren, schließt sie sich recht jung der Wiener Gruppe an, wo sie etwa H.C. Artmann, Gerhard Rühm, Friedrich Achleitner oder Oswald Wiener kennenlernt. Sie wirkt in Aktionen und dem Kurzfilm "Sonne halt" von Ferry Radax mit, studiert in den 60ernTextiles Design, arbeitet als Fotomodell, Komparsin und Künstlerin Die Gobelinweberei hat Ingrid Wiener als zeitgenössisches Medium für sich neu entdeckt. In ihren textilen Kunstwerken thematisiert sie die ganz normalen, alltägliche Dinge des Lebens. Gestaltung: Ursula Mürling-Darrer

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