Peter Payer

ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

Leporello

Die Sprache der Stadt


Wiener Klang-Tagebuch

Der Historiker und Stadtforscher Peter Payer überprüft, wo und wie sich Wien während des vergangenen Jahres verändert hat. "Stille Stadt. Wien und die Corona-Krise" (Falter Verlag) heißt das neue Buch von Payer und dem Fotografen Christopher Mavric. Es ist eine Art wissenschaftliches Tagebuch vom 31. Dezember 2019 bis zum Neujahrstag 2021. Am 30. März 2020 notiert Peter Payer: "Eine Autobahnfahrt im Süden Wiens enthüllt eine nie gesehene Leere. So hat diese Strecke nur in den Jahren nach ihrer Eröffnung 1962 ausgesehen, das verraten historische Fotos." Doch Wien im Jahr 2020 ist keine Stadt ohne Menschen. Christopher Mavric hat die Wienerinnen und Wiener aufgespürt und fotografisch festgehalten. Gestaltung: Hanna Ronzheimer


Schmäh und Poesie

Seit dreieinhalb Jahren notiert sich der Wiener Texter und Journalist Andreas Rainer Kurzdialoge und Situationen, die er im Alltag zufällig aufschnappt und miterlebt. Die Aussprüche seiner "Wiener Alltagspoeten" - wie er sie nennt - dokumentiert er auf seiner Website. Eine Auswahl seiner Funde hat Rainer nun auch im Buch "Wiener Alltagspoeten" (Milena Verlag) versammelt. Das Wienerische kann nicht nur charmant, zuvorkommend und humorvoll sein, sondern auch derb und unfreundlich, meint Andreas Rainer. Die goldene Mitte zu finden, macht für ihn erst die Originalität seiner Alltagspoeten aus. Hinter einem kurzen Ausspruch kann weit mehr als eine Situation oder Reaktion im Tagesalltag liegen. Gestaltung: Jakob Fessler

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Stadtforscher Peter Payer
Wiener Alltagspoeten


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