Kulturjournal

Architektur-Biennale ++ Recycling ++ PCCC

1. Was bringt die Architektur-Biennale?
2. Recycling in der Architktur
3. Politisch korrekte Satire

Beiträge

  • Was bringt die Architektur-Biennale?

    Die 17. Internationale Architekturausstellung, La Biennale di Venezia, wird heuer stattfinden. Das wurde heute bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Sie läuft von 22. Mai bis 21. November, nachdem sie im letzten August wegen Corona abgesagt wurde. Der Titel lautet: „How will we live together?“ Kuratiert wird die Schau heuer von Hashim A. Sarkis. Er ist ein libanesischer Pädagoge und Architekt. Seit 2015 ist Sarkis Professor und Dekan der School of Architecture and Planning am Massachusetts Institute of Technology. Seit 1998 ist er Gründungsdirektor der Hashim Sarkis Studios. Er wurde noch von dem langjährigen Biennale-Präsidenten Paolo Barratta (Jahrgang 1939) nominiert, der heuer im Jänner von dem italienischen Filmproduzenten Roberto Cicutto, Jahrgang 1948, abgelöst wurde. Im Verantwortungsbereich des Präsidenten liegen die Kunst-Biennale, die Architektur-Biennale, die jährlichen Internationalen Filmfestspiele, seit den 1930er Jahren zudem ein Theater- und ein Musikfestival und seit 1999 ein Tanzfestival. Hören Sie mehr von Sabine Oppolzer über die diesjährige Architektur-Biennale.

  • Kreislaufwirtschaft in der Baubranche

    Auch die Architektur muss sich den Herausforderungen des Klimawandels und der Ressourcenknappheit stellen: Wenn ein Haus abgerissen wird, dann fallen riesige Schutt-Mengen an, die abtransportiert und entsorgt werden müssen. Wenn dann an gleicher Stelle ein Neubau errichtet wird, braucht es wieder Rohstoffe, die mit LKWs angekarrt werden. Viel Abfall, viel CO2-Emmissionen und ein hoher Rohstoffverbrauch fallen beim Bauen also an – doch es gibt Alternativen. Recycling von Materialien und Re-Use, also Wiederverwendung von Bauteilen, sind Modelle, die zwar noch keine Breitenwirkung in der Architektur in Österreich entwickelt haben, die aber durchaus Zukunftspotential haben. Im Sinne einer ökologisch und sozial nachhaltigen Planung unserer Lebensräume und Häuser. Anna Soucek hat sich unter Fürsprechern der Kreislaufwirtschaft in der Baubranche umgehört.

  • Politisch korrekte Satire

    Was darf Satire, wie weit kann man auf einer Kabarett-Bühne gehen und wer legt fest, ob eine Grenze überschritten wurde – im vergangenen Jahr wurde im deutschsprachigen Raum eine Debatte rund um diese Fragen losgetreten, die nach wie vor anhält. Das Label „Politisch korrekt“ ist in den vergangenen Jahren zum umkämpften Begriff geworden. Die feministische, lesbische Komikerin Denice Bourbon hat schon vor einigen Jahren mit ihrem Kollegen Josef Jöchl die Idee geboren, einen Stand-Up-Comedy-Club nach angloamerikanischem Vorbild in Wien zu etablieren. Allerdings ohne sexistische, rassistische oder homophobe Witze, frei von Klischees und mit einem diversen Line-Up für ein möglichst diverses Publikum. Daraus ist 2017 der Politically Correct Comedy Club – kurz PCCC – geworden. Ein Konzept, bei dem es darum geht zu zeigen, dass man auch unterhaltsam und lustig sein kann, ohne nach unten zu treten. Normalerweise findet die Veranstaltung vier Mal im Jahr im Wiener WUK statt, heute Abend gibt es eine spezielle Sonderausgabe via Zoom. Julia Sahlender berichtet.

  • Hein Mulders wird Intendant der Kölner Oper

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