Illustration zum Thema Cybermobbing

DPA/JULIAN STRATENSCHULTE

matrix

"Wird man ja noch sagen dürfen ... "

Wie umgehen mit Hass und Lügen im Netz?

Die großen Social Media Plattformen haben es nicht leicht: Lassen sie Verschwörungstheoretikern und Hasspostern freie Hand, heißt es: "Tut doch etwas!" Sperren die Plattformen jedoch die Accounts prominenter Fake News-Verbreiter, laut der Vorwurf: "Das ist Zensur!" Tatsächlich unternehmen die Social Media-Riesen einiges, um Hass, Desinformation und die Online-Manipulation von Wählern einzudämmen. Doch, wie glaubhaft und wirksam können solche Maßnahmen sein, wenn doch das Geschäftsmodell der Plattformen auf der emotionalen Erregung rund um solche umstrittenen Inhalte basiert?

Die Entscheidung darüber, was gepostet werden darf und was nicht, dürfe nicht bei privaten Firmen liegen, sondern bei demokratisch gewählten Regierungen, wird häufig betont. Viele Staaten bemühen sich um gesetzliche Regulierung. Als ein Vorreiter gilt hier Frankreich. Österreich hat vergangenes Jahr ein Gesetz gegen "Hass im Netz" beschlossen, und die EU möchte mit dem "Digital Service Act" die Plattformen stärker in die Pflicht nehmen. Doch bis jetzt scheinen all diese Bemühungen wenig zu bewirken. "Matrix" über Möglichkeiten und Grenzen der Regulierung von Inhalten im Netz. Mit Beiträgen von Ulla Ebner, Julia Gindl, Sarah Kriesche und Franz Zeller.

Redaktion: Franz Zeller
Moderation: Ulla Ebner

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