Christian Morgenstern

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Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

"Tief im Walde sitzt der Tod ... und schnitzt an einem Segelboot." Die Reime des Christian Morgenstern. Feature zum 150. Geburtstag des Dichters.
Von Matthias Haydn

Palmström, Korf, die Galgenlieder: Kaum jemand kennt nicht das eine oder andere (komische) Gedicht von Christian Morgenstern. Sie werden auch heute noch Kindern vor dem Einschlafen vorgetragen und von Schulkindern auswendig gelernt, mehr als 100 Jahre, nachdem sie geschrieben wurden.

Christian Morgenstern wurde 1871 in München geboren. Als er zehn Jahre alt war, starb seine Mutter an Tuberkulose. Morgenstern hatte sich bei ihr angesteckt, litt ein Leben lang an der Krankheit und starb schließlich selbst daran, im Alter von 42 Jahren in Meran.

Morgenstern führte ein rastloses Leben. Er wechselte immer wieder Wohnung und auch Wohnort. Oft war er auf Reisen, vor allem um seine Krankheit zu kurieren. Er liebte das Meer und die Berge. Die Reisen kosteten viel Geld, Geld das Morgenstern mit seiner Arbeit als Schriftsteller nur schwer verdienen konnte.
Redaktion: Alfred Koch

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