Klassik-Treffpunkt

Dommusik zu St.Stephan und darüber hinaus

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gast: Markus Landerer. Präsentation: Helmut Jasbar.

Seit 2007 ist er Domkapellmeister am Wiener Stephansdom und gestaltet mit "seinen" zugehörigen Ensembles die wichtigsten Gottesdienste, Feierlichkeiten und Domkonzerte: Markus Landerer ist zu Gast bei Helmut Jasbar im "Ö1 Klassik-Treffpunkt".

Das Studium in Kirchenmusik, Chorleitung und Orchesterdirigieren absolvierte der 1976 geborene Markus Landerer an den Musikhochschulen München und Stuttgart und komplettierte sein Fachwissen bei Meisterkursen, u.a. bei Frieder Bernius, Eric Ericson, Hans-Christoph Rademann, Peter Gülke, Marco Letonia und Johannes Kalitzke.

Die ersten künstlerischen Stationen waren die Kapellmeisterstelle am Dom St.Nikolaus in Feldkirch, die Leitung des Chores der Bregenzer Festspiele sowie die Lehrstelle für Chorleitung, Dirigieren und Gregorianik am Vorarlberger Landeskonservatorium. Als künstlerischer Leiter der Chorakademie Vorarlberg wirkt der Künstler weiterhin.

Als Orchesterdirigent wie als Chorleiter hat sich Markus Landerer ein breit gefächertes Repertoire erarbeitet, ist mit seinen Wiener Ensembles zu Gast im Wiener Musikverein, beim Linzer Brucknerfest oder bei Festivals wie der Vocumenta. Immer wieder arbeitet er mit dem Rias-Kammerchor Berlin, dem Chor des Norddeutschen Rundfunks in Hamburg und dem Chor des Bayerischen Rundfunks in München zusammen und steht am Pult diverser (Kammer-) Orchester in Deutschland, China und Österreich.

Eine intensive Zusammenarbeit besteht mit dem Barockorchester "concerto stella matutina". Als Spezialist für geistliche Musik erreichen den Chor- und Orchesterleiter zudem immer wieder Einladungen als Referent zu Meisterkursen und Vorträgen.

Seit seiner Berufung nach Wien leitet Markus Landerer den Wiener Domchor, das Vokalensemble St.Stephan, den Frauenchor "Capella St.Stephan", die Choralschola und das Wiener Domorchester und pflegt mit diesen Ensembles das gesamte Spektrum sakraler Musik von der Gregorianik bis zu Uraufführungen zeitgenössischer Werke, wie z.B. des 2015 für den Dom entstandenen Werkes "The martyrdom of St.Stephen" von Sir John Tavener.

Auch das 22 Glocken umfassende bedeutende Geläut des Wiener Stephansdoms fällt in seinen Aufgabenbereich als Leiter der Dommusik.

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