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Die älteste Sportart der Welt +++ Nach Ordinationsschluss Jazz!

1. Zurkhaneh - Im ältesten Fitness-Studio der Welt

Zurkhaneh wurde vor über 3.000 Jahren - also in vorislamischen Zeiten - in Persien entwickelt und gilt als die älteste, bekannte Sportart. Sie war von militärischer Bedeutung, da die Soldaten des persischen Reiches sich damit in Form hielten. Der im Iran und angrenzenden Ländern praktizierte Kraftsport soll Edelmut, Aufrichtigkeit und Lauterkeit fördern, seinen Sportlern ein würdigeres und respektableres Leben garantieren und der Vertiefung der kulturellen und ästhetischen Dimensionen des Menschen dienen. Dabei werden Standhaftigkeit, Ausdauer und Kraft des Geistes und des Körpers der "Krafthallen"-Sportler in einer idealen Harmonie trainiert.

Im Zurkhaneh kommen an Waffen erinnernde Sportgeräte zum Einsatz, wie riesige Keulen, 30 kg schwere Holzschilde und ein etwa halb so schwerer Eisenbogen mit Kette.
Auch die durchgeführten Gymnastikübungen unterscheiden sich ziemlich von uns bekannten. Typisch ist etwa das ganz schnelle Drehen um die eigene Achse und ein unserem Schuhplatteln nicht unähnlicher Fußtanz. Über all dem thront ein trommelnder und singender Zeremonienmeister. In Wien ist dies Mohammad Mojdehkar. Der Iraner ist Präsident des österreichischen Zurkhaneh-Vereins. Thomas Haunschmid hat ihn und seine Athleten beim Training besucht.

2. Die Band Jazzmed 4 Life - Fünf Mediziner helfen auch außerhalb der Ordinationszeiten

Als Augenarzt hat der Gitarrist und Bandleader den Überblick, der Kinderarzt swingt am Alt-Saxofon, der Orthopäde haut am Klavier in die Tasten, der Internist bringt die Saiten des Basses zum Vibrieren und der Unfallchirurg baut überschüssige Energie am Schlagzeug ab.

Thomas Pfleger, Stefan Pelzl, Robert Schönherr, Wolfgang Schuller und Christian Rabitsch sind Vollblut-Ärzte und Topmusiker. Mit ihrer Formation Jazzmed 4 Life haben sie unter anderem bereits beim Internationalen Jazzfestival in Neu Delhi/Indien und im Orpheum Graz konzertiert. Regelmäßig "ordinieren" sie im Wiener Porgy and Bess, wo das Quintett mindestens einmal pro Jahr auftritt.

Zusammengeführt hat sie - neben der musikalischen Verwandtschaft - aber auch der Wunsch, durch gemeinsame Auftritte einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Seit den ersten Auftritten 2006 spendet Jazzmed daher den Reinerlös der Benefizkonzerte an Organisationen und Projekte, die sich für Menschen in Not einsetzen (u.a. Licht für die Welt, Ärzte ohne Grenzen, Elternverein des St. Anna Kinderspitals oder Neuner Haus). Was die beiden Künste - Musik und Medizin - verbindet und auf welcher Wellenlänge Ärzte zusammen musizieren, darüber hat Andreas Maurer mit zwei Bandmitgliedern gesprochen.

Redaktion: Christoph Leprich und Nora Kirchschlager

Service

1. Zurkhaneh:

Interviewpartner:

Mohammad Mojdehkar
Sportverein Zurkhaneh Vienna
Hahngasse 35
1090 Wien
+43 699 11999804
E-Mail
Homepage

Video zum Zurkhaneh Training in Wien Alsergrund
Traditionelles Krafthaus - Teheran 2013
Zurkhaneh - House of strength

2. Jazzmed 4 Life:

Interviewpartner:

Dr. Thomas Pfleger
Gitarre, Komposition, Arrangement
Augenarzt & Gründungsmitglied
Hietzinger Hauptstraße 22
1130 Wien EKZ Hietzing
Homepage

Dr. Franz Stefan Pelzl
Altsaxophon, Flöte, Komposition, Arrangement
Kinderarzt & Gründungsmitglied
Sechskrügelgasse 1
1030 Wien
Homepage

Info-Link:

Jazzmed 4 Life
Benefizkonzert von Jazzmed in Bad Aussee

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