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Dimensionen

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Die große Verunsicherung
Über die Risiken der Sicherheitsgesellschaft

Nicht erst seit der Pandemie ist ein Gefühl von Verunsicherung in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Es gibt unzählige Risiken, gegen die man sich absichern möchte - gegen Beinbruch und Überschwemmung, gegen die interessierten Blicke der Nachbarn oder potenzielle Einbrecher. Manche beschreiben das auch als "Verletzlichkeitsparadox": Je abgesicherter eine Gesellschaft, je besser die Lebensumstände, desto größer der Schaden, desto verwundbarer fühlen wir uns. Woher diese Verunsicherung rührt, welche Sicherheitspolitiken und Strategien sozialer Kontrolle sie zur Folge hat, untersucht die Kulturanthropologin Katharina Eisch-Angus in ihrer Forschung und gemeinsam mit Studierenden der Universität Graz. In den dimensionen.diskussionen spricht sie mit Marlene Nowotny über die große Verunsicherung, die sich breit gemacht hat, und wie sich die auf unser Zusammenleben auswirkt.

Mit: Univ.-Prof. Dr.habil. Katharina Eisch-Angus, Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Universität Graz

Link:

Projekt der Universität Graz: Ethnografie zur Sicherheit


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