Demonstrante tragen ein Spruchband auf dem Free Britney steht

APA/AFP/VALERIE MACON

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Meine (Krankheits-)Story

Instagram und andere soziale Medien als Inklusionsinstrument

Der Hashtag #FreeBritney sorgte vor Kurzem in den Sozialen Medien für Aufregung. Dahinter verbirgt sich nicht nur Kritik daran, dass die amerikanische Pop-Ikone Britney Spears nach einem Nervenzusammenbruch und einer Zwangseinweisung in die Psychiatrie 2007 unter der Vormundschaft ihres Vaters lebt, sondern auch Kritik am Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen.
Noch immer werden Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen als unselbstständig und hilfsbedürftig dargestellt.

Und auch, wenn manche Beeinträchtigungen Unterstützung brauchen, bedeutet es nicht, dass Betroffene grundsätzlich von der Gesellschaft durch das Zu- und Absprechen von Fähigkeiten bevormundet werden sollten. Über Soziale Medien wie Instagram schaffen sich deshalb Menschen mit Beeinträchtigungen neue Narrative und klären über ihren ganz normalen Alltag auf. Wie, darüber hat Johanna Hirzberger mit drei von ihnen gesprochen.

Stadtabenteuer mit Augmented Reality
Das Wiener AR Game "Die andere Stadt"


Augmented Reality Games haben schon 2016 mit "Pokemon Go" eine Blütezeit erlebt: damals konnte man Zeitgenossinnen und Zeitgenossen mit gezückten Handys in Parks herumlaufen sehen, die Monster jagten, die sie nur auf ihren eigenen Bildschirmen sehen konnten.

Seitdem hat zwar kein AR Game mehr so viele Menschen auf die Straßen gelockt, es kommen aber immer wieder kleinere Produktionen heraus, die interessante Ausflüge und Abenteuer in der eigenen Stadt versprechen, so zum Beispiel die App "Die andere Stadt". Sie bringen einen zu Wiener Stadtabenteuern in der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.

Irmi Wutscher hat sich zu einem gegenwärtigen Stadtabenteuer im Reumannhof - einem Gemeindebau aus den 20er Jahren am Wiener Margaretengürtel - aufgemacht.

Von Schimären, mechanischen Kreaturen und Chips im Kopf
Gerhard Loibelsberger Zukunftsvision "Micky Cola"


Wie eine Zukunft nach der Klimakatastrophe aussehen könnte, garniert mit Mischwesen aus gentechnischer Zucht und einer autoritären Regierung: das hat Gerhard Loibelsberger in seinem neuesten Buch "Micky Cola" aufgeschrieben. Micky Cola ist ein kratzbürstiger Straßensänger, der nicht im Mainstream mitschwimmen möchte. Als er am Rand der Gesellschaft landet, mutiert er zum großen Rächer.

Gerhard Loibelsberger hat bisher vor allem historische Krimis wie die "Naschmarktmorde" um den Ermittler Joseph Maria Nechyba geschrieben, macht aber auch Musik. Die hat auch Eingang ins Buch gefunden und lässt sich über QR-Codes zwischen den Kapiteln abrufen.
Franz Zeller hat mit Gerhard Loibelsberger über seine Dystopie "Micky Cola" gesprochen.


Moderation: Wolfgang Ritschl
Redaktion: Franz Zeller

Service

https://causacreations.net/dieanderestadt/
Gerhard Loibelsberger: "Micky Cola" . Gmeiner 2021.

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