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CTM FESTIVAL

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

Zwei Radioprojekte zum Thema Transformation

musikprotokoll 2021. Ö1 Zeit-Ton extended und Kunstradio on air präsentieren die CTM Radio Lab 2021 Projekte "The Right to Do Nothing/Hak Untuk Malas" von Riar Rizaldi und "Otherkin - A Social Software" von Omsk Social Club, Alexander Iezzi und Sarah Johanna Theurer.

Das CTM Radio Lab suchte mit einer offenen Ausschreibung zwei Projekte. Die Jury wählte aus einer Rekordanzahl von 220 Vorschlägen aus 47 Ländern zum CTM Festival Thema 2021 "Transformation" aus. Das Festival entschied sich, die mit der Coronakrise nicht mehr leugbaren sozialen, ökologischen und politischen Ungleichheiten auf unserem Planeten zum Anlass zu nehmen, sich intensiv mit globalen Abhängigkeiten sowie mit der individuellen und kollektiven Verletzbarkeit auseinanderzusetzen.

Das CTM Radio Lab ist eine Initiative von Deutschlandfunk Kultur - Klangkunst und CTM Festival mit dem Goethe-Institut, dem O?1 Kunstradio und dem ORF musikprotokoll im steirischen herbst mit Unterstu?tzung des britischen Musikmagazins The Wire. Der Aufruf richtet sich an Ku?nstler/innen aus aller Welt in den Bereichen experimentelle Musik, Klangkunst, Radiokunst, neues Ho?rspiel und Performance. Die Arbeiten sollen sich mit dem Jahresthema des CTM Festivals befassen und zu einem Projekt zwischen Radiokunst und Livekonzert bzw. Installationskunst anregen sowie eine Radioversion von 40-55 Minuten Länge ermöglichen.

Die ausgewählten Projekte beleuchten das Thema Transformation aus verschiedensten Perspektiven und wählen unterschiedliche Herangehensweisen. Einerseits als Künstler/innen-Kollektiv, das Freiwillige einlud, sich für das Live-Rollenspiel "Otherkin - A Social Software" nichtmenschliche Identitäten auszudenken und diese zu verkörpern. Andererseits entwickelte der aus Indonesien stammende Künstler Riar Rizaldi das "Sonic-fiction" Hörspiel "The Right to Do Nothing/Hak Untuk", in dem er die Hörer/innen am Leben migrantischer Arbeiter/innen im Hongkong einer nicht näher bestimmten Zukunft teilnehmen lässt.

Gestaltung: Susanna Niedermayr und Elisabeth Zimmermann

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