Kulturjournal

Ludwig Wittgenstein ++ Herlinde Koelbl ++ Napoleon

Wittgenstein im Fokus der Fotografie
Herlinde Koelbl porträtiert Angela Merkel
Venedig: Festival "Heroisch oder tyrannisch"

Beiträge

  • Herlinde Koelbl zu ihrem Angela-Merkel-Buch

    Herlinde Koelbl gilt als Ausnahmeerscheinungen unter den Fotokünstlerinnen im deutschsprachigen Raum, denn sie porträtiert ihre Gegenüber nicht nur, sondern führt begleitend auch Interviews. So hat sie 1980 ihre deutschen Landsleute in ihren Wohnzimmern vor die Kamera gebeten. 1996 veröffentlichte sie den Band "Starke Frauen". 2007 bat sie 30 Schriftsteller und Schriftstellerinnen vor die Kamera. Ein Faszinosum stellt für sie die Politik dar. Immer wieder beschäftigt sie sich damit, wie Macht Menschen verändert. In einer einzigartigen Langzeitstudie hat sie die noch amtierende deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel beobachtet, seit deren Einstieg als Ministerin in die Bundesregierung 1991 bis heute. Das Ergebnis dieser 30-jährigen Studie ist jetzt im Taschenverlag erschienen.

  • Ludwig Wittgenstein. Fotografie als analytische Praxis

    "Ludwig Wittgenstein. Fotografie als analytische Praxis" - unter diesem Titel zeigt das Leopold Museum eine große Fotoschau, in der Arbeiten von renommierten Künstlern und Künstlerinnen wie Cindy Sherman, Nan Goldin oder Andy Warhol in Dialog mit Wittgensteins fotografischen Analysen gezeigt werden. Die Schau konzentriert sich auf das große Interesse des Philosophen Ludwig Wittgenstein an der Fotografie, dieses Interesse wird im Hinblick auf Wittgensteins philosophische Texte ausgeleuchtet.

  • Katrin Hornek erhält Otto Mauer Preis
  • Napoleon und die Musik

    In Venedig befindet sich die private Musikstiftung Palazzetto Bru Zane, die eine französische Witwe für ihren Mann, einen milliardenschweren und musikliebenden Pharmaunternehmer, schuf. Die Stiftung widmet sich in erster Linie der Erforschung der französischen Romantik: Ausgehend von Christoph Willibald Gluck, der im vorrevolutionären Frankreich neue Akzente setzte, bis zu den Kompositionen Ende des 19. Jahrhunderts. Unter dem Titel "Heroisch oder tyrannisch - Die Musik zur Zeit Napoleon Bonapartes" veranstaltet die Stiftung bis Ende November Vorträge und Konzerte, die der Musik zur Zeit Napoleons gewidmet sind.

  • Domnigos Zarzuela-Abend an der Staatsoper

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