Religion aktuell

Papst, Ukraine, Gleichberechtigung

Diplomat Brix: Papst sollte "das Böse" benennen +++ Vatikanischer Außenminister: Waffenlieferungen an Ukraine gerechtfertigt +++ Maria 2.0: Führungen für Gleichberechtigung in Kirche

1. Diplomat Brix: Papst sollte "das Böse" benennen

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zählt Papst Franziskus zu denen, die Frieden stiften wollen. Doch seine Appelle sind wirkungslos, seine symbolischen Gesten und manche Aussagen sorgen für Irritation: Zuletzt erregte ein Interview mit dem "Corriere della Sera" die Gemüter. Der Papst hatte darin die NATO kritisiert und wörtlich gemeint: "Vielleicht war es das Bellen der NATO vor den Toren Russlands, das Putin zum Einmarsch in die Ukraine veranlasste." Der langjährige Botschafter Emil Brix, Direktor der Diplomatischen Akademie Wien, glaubt, der Papst sei tatsächlich der Ansicht, nicht nur Einer trage Schuld an diesem Krieg. - Gestaltung: Martin Gross


2. Vatikanischer Außenminister: Waffenlieferungen an Ukraine gerechtfertigt

Die Ukraine hat nach den Worten des vatikanischen Außenministers Erzbischof Paul Gallagher das Recht zur Selbstverteidigung. Darum seien auch Waffenlieferungen an Kiew gerechtfertigt, meinte der Vatikandiplomat am 12. Mai und bestätigte, dass am 18.5. ein Treffen mit Ministerpräsident Denys Schmyhal in Kiew vorgesehen ist.


3. Maria 2.0: Führungen für Gleichberechtigung in Kirche

Seit rund drei Jahren engagiert sich die von Deutschland ausgehende Initiative Maria 2.0 um Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der katholischen Kirche, etwa auch in der Ämter-Frage. Die katholische Jungschar und die Jugend der Erzdiözese Wien organisieren nun im Mai für Kinder und Jugendliche Führungen zu diesem Thema. - Gestaltung: Andreas Mittendorfer

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