Religion aktuell

Missbrauch, Antisemitismus, Beschneidung

Münster: Bis zu 6.000 Missbrauchsopfer +++ Kampf gegen Antisemitismus +++ Judentum: Beschneidung als kontroversielles Thema

1. Münster: Bis zu 6.000 Missbrauchsopfer

Das deutsche katholische Bistum Münster hat am 13. Juni eine neue Missbrauchsstudie vorgestellt. Die Zahlen sind viel höher als gedacht - fast 200 beschuldigte Kleriker und Priester, mehr als 600 Opfer zwischen 1945 und 2015 zählt das Gutachten auf. Die Dunkelziffer wird auf 5.000 bis 6.000 missbrauchte Buben und Mädchen geschätzt. - Gestaltung: Verena Gleitsmann


2. Kampf gegen Antisemitismus

Am 13. Juni hat zum ersten Mal das nationale Forum gegen Antisemitismus mit Vertreter:innen des Bundes, der Länder und Religionsgemeinschaften getagt. Im Vorjahr wurden knapp 1000 antisemitische Vorfälle gemeldet, das entspricht einem Anstieg von 65 Prozent. - Gestaltung: Maria Harmer


3. Judentum: Beschneidung als kontroversielles Thema

Beschneidung ist ein kontroversielles Thema - auch im Judentum. Denn da geht es einerseits um das Recht auf freie Religionsausübung und andererseits um Kinderrechte, in diesem Fall um die Wahrung der körperlichen Integrität. Bei einem Symposium an der Universität Wien am Wochenende war Beschneidung auch eines der Themen. - Martin Gross präsentiert einen Beitrag von Lisa Ganglbaur

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