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Zum 200. Todestag von Percy Bysshe Shelley

"Flucht aus England. Reiseerinnerungen und Briefe 1814-1816" von Mary Wollstonecraft Shelley und Percy Bysshe Shelley (200. Todestag am 8.7.). Aus dem Englischen von Alexander Pechmann. Es lesen Eva Mayer und Till Firit.

1814 fliehen die gerade 17 Jahre alte Mary Godwin und ihre Schwester Claire aus dem Haus ihrer Eltern, um gemeinsam mit dem exzentrischen Dichter Percy B. Shelley auf dem Festland ein Leben jenseits aller Konventionen zu wagen. Ihre Wanderung von der französischen Küste in die Schweiz führt durch ein von den napoleonischen Kriegen verwüstetes Land. Im Jahr 1817 veröffentlichte das nunmehrige Ehepaar Percy B. und Mary Shelley anonym den Bericht über ihre Reise durch Europa.

Percy Bysshe Shelley zählt zu den großen Dichtern der englischen Romantik. 1792 wurde er als ältester Sohn des reichen Baronets Sir Timothy Shelley geboren. Sein Werk steht unter dem Leitgedanken der revolutionären Freiheit und Selbstbestimmung. Der überzeugte Atheist wandte sich gegen die Kirche und 1811 wurde Percy Shelley als Mitverfasser des Pamphlets "The Necessity of Atheism" von der Universität von Oxford verwiesen. Eines der Hauptmotive seines poetischen Werks ist die Verehrung der Natur. Shelley kam 1822 bei einer Segeltour an der Küste Italiens in einem Sturm ums Leben.

Gestaltung: Julia Zarbach

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Percy B. Shelley, Mary Wollstonecraft Shelley: "Flucht aus England. Reiseerinnerungen und Briefe 1814-1816", übersetzt und herausgegeben von Alexander Pechmann, Achilla Presse, 2002

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