Spuren ziehen sich durch ein Feld.

FISCHER VERLAG

Radiogeschichten

Archive des Schreibens

"Der lange Gang über die Stationen". Von Reinhard Kaiser-Mühlecker. Es liest Roman Blumenschein.

Österreich ist Gastland bei der Leipziger Buchmesse 2023. "Archive des Schreibens" ist der Titel eines Projekts des ORF, das in Fernsehen, Radio und Online bis zum Österreich-Schwerpunkt der Leipziger Buchmesse ein Archiv der österreichischen Gegenwartsliteratur präsentiert.

Diesmal stellen wir den oberösterreichischen Autor Reinhard Kaiser-Mühlecker, Jahrgang 1982, vor. Er wuchs er auf einem Bauernhof auf und führt heute die Landwirtschaft seiner Eltern weiter. Seine Herkunft spiegelt sich in seiner unsentimentalen Literatur wider, die die Menschen am Land, häufig Kleinlandwirte, als wortkarge Figuren darstellt.

2008 veröffentlichte Reinhard Kaiser-Mühlecker seinen Debütroman "Der lange Gang über die Stationen", mit dem er seinen schriftstellerischen Erfolg begründete. Der Ich-Erzähler ist ein junger Mann, der den elterlichen Hof übernimmt und eine Frau aus der Stadt heiratet - doch die Frau wird nicht heimisch, die Dinge verändern sich und entgleiten dem Erzähler.

Seit seinem Debüt sind 14 Jahre vergangen und er hat zahlreiche weitere Romane - sein neuester Roman "Wilderer" ist in diesem Frühjahr erschienen -, einen Erzählband und ein Theaterstück verfasst und ist mit Preisen geradezu überhäuft worden, darunter auch der Österreichische Staatspreis.

Aufnahme: Stefanie Zussner
Gestaltung: Julia Zarbach

Service

Reinhard Kaiser-Muühlecker: "Der lange Gang über die Stationen", S.Fischer Verlag

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