Stimmen hören

Zwischen "brennender Liebe" und "seligem Tod"

mit Chris Tina Tengel.
Vor allem Duette, hin zur aufblühenden Romantik.
(Mit Elisabeth Schwarzkopf, Peter Schreier, Lucy Crowe, Peter Seiffert, Petra-Maria Schnitzer, Veronique Gens, Sandrine Piau, Anke Vondung, Simon Bode und Hanno Müller-Brachmann)

Der "rote Faden" sind Zwiegesänge: Ist es wirklich ein solcher Epochenwechsel von der barocken Virtuosität eines Georg Friedrich Händel hin zum "empfindsamen" Zeitalter, das auch bei Joseph Haydn seine Spuren hinterlassen hat? Duette können die Eintracht feiern und/oder den Konflikt ausmalen, auch solche, die nicht für die Bühne, sondern fürs Konzertpodium geschrieben wurden, etwa von Carl Maria von Weber (auf Italienisch!), Felix Mendelssohn-Bartholdy, Clara und Robert Schumann. (Am Wege werden Sololieder von Weber und Conradin Kreutzer "mitgenommen".)

Aus der jüngeren Generation derer, die Mendelssohn und Schumann auch in "wagnerndem" Umfeld die Treue hielten: Peter Cornelius und Christian Fink, ein schwäbischer Nebenmeister, in Ersteinspielung. Zuletzt schlägt doch die Bühne durch, via Perlen aus dem Repertoire der Pariser Opern-Rivalinnen des mittleren 18.Jahrhunderts Antoinette Saint-Huberty und "Madame" Dugazon.

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