Ein Blick aufs Mittelmeer.

ARTHUR RACHBAUER

Vom Leben der Natur

Faszination Mittelmeer (4)

Der Zoologe Robert Hofrichter leitet das Mare Mundi Institut auf der Insel Krk in Kroatien. Er spricht über Umweltbildung und Meeresschutz.
Teil 4: Verwobene Systeme

Meere bedecken 70% der Erde. Das Meer ist der größte zusammenhängende Lebensraum auf dem Planeten Erde. Es ist ein Kontinuum: Wer etwa an der kroatischen Küste ans Meer steigt, könnte mit dem Schiff bis an den Nord- oder Südpol fahren.

Das Mittelmeer ist ein besonderes Meer, weil es ohne die Wasserzufuhr aus dem Atlantischen Ozean durch die Straße von Gibraltar verdunsten würde. Geringere Anteile von neuem Wasser kommen auch über das Schwarze Meer ins Mittelmeer. Mit diesen angrenzenden Meeren steht auch die Biodiversität des Mittelmeeres in Verbindung.

Auch wenn das Meer von Österreich aus gesehen weit weg ist, ist es auch für uns nicht unbedeutend. Wesentliche Wetter- und Klimaphänomene hängen von der Wechselwirkung Land-Meer ab. Ohne Meere gäbe es kein Klima, keine Meeresströmungen, die Windsysteme wären völlig anders.

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GESPRÄCHSPARTNER:
Dr. Robert Hofrichter
Mare Mundi Institut Krk - Verein zur Förderung der Meereswissenschaften
Punat, Kroatien

BUCHTIPP:
Robert Hofrichter (Hrsg.): Das Mittelmeer.
Geschichte und Zukunft eines ökologisch sensiblen Raums. Springer Verlag.

Sendereihe

Gestaltung

  • Lothar Bodingbauer

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