Bob Dylan

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Bob Dylan, der Philosoph des unmodernen Songs? (IV)

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Bob Dylan und die Lieder, die man in seinem Buch "Philosophie des modernen Songs" gerne gefunden hätte

Richtige Überraschungen gibt es wenige. Der Blick über den Tellerrand, er ist ausgeblieben. Der gute alte Bob, er hat in seinem Buch "Philosophie des modernen Songs" eine Vielzahl von Arbeiten aus der guten alten Zeit versammelt. Seiner guten alten Zeit, wohlgemerkt. Songs, an denen heute oft nicht mehr viel modern klingt, nicht nur weil sie großteils aus den 1950er und 1960er Jahren stammen.

Bei Ray Charles' "I Got a Woman" von 1954 kann man immerhin die charismatische Stimme und das Tenorsaxofon-Solo von David "Fathead" Newman gelten lassen, kaum aber den banalen, von einem überkommenen Rollenverständnis geprägten Text. Auch die merkwürdig "zickige" Version von Mose Allisons "Everybody Cryin' Mercy" von 1968 hinterlässt Fragezeichen.

In dieser Sendung gibt es Proben aus Bob Dylans Buch - und solche Songs, die man dort gerne gefunden hätte, von Billie Holiday bis Gregory Porter.

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