Intermezzo

Zuhause in der Zwischenwelt

Die Performance-Künstlerin Stefanie Sourial zu Gast bei Judith Hoffmann

Mit einem ägyptischen Vater in der Wachau aufzuwachsen, als Frau am Theater lieber Männerrollen zu verkörpern, aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes aus der Damentoilette gestampert zu werden: Das Gefühl des Nicht-Hineinpassens kennt Stefanie Sourial seit frühester Kindheit in allen erdenklichen Facetten. Heute habe sie genau in dieser Zwischenwelt ihren künstlerischen Platz gefunden, erzählt die 40jährige im Intermezzo-Gespräch mit Judith Hoffmann. Mit viel Musik und Humor, in anschaulichen Geschichten und Projektionen brachte Sourial zuletzt etwa in "City of Diaspora" eine Stadt auf die Bühne, die nur für Menschen mit Migrationshintergrund sichtbar ist.

Am 13. Dezember ist sie im Weltmuseum Wien mit einem Teil ihrer Performance-Trilogie "Colonial Cocktail" zu erleben, in der 400 Jahre Kolonialismus, Rassismus, Macht und Unterwerfung anhand von Uhudler, Gin und Co. verhandelt und buchstäblich ausgekostet werden.

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