Mohamed Mbougar Sarr

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Mohamed Mbougar Sarr - Prix Goncourt 2021

"Die geheimste Erinnerung der Menschen" von Mohamed Mbougar Sarr (Ausschnitt aus dem mit dem Prix Goncourt 2021 ausgezeichneten Roman). Aus dem Französischen von Holger Fock, Sabine Müller. Es liest Paul Matic.

Als dem jungen Senegalesen Diégane ein verloren geglaubtes Kultbuch in die Hände fällt, setzt er sich auf die Spur des rätselhaften Verfassers T.C. Elimane. Dieser wurde in den 1930er-Jahren als "schwarzer Rimbaud" gefeiert, nach rassistischen Anfeindungen und einem Skandal tauchte er jedoch unter. Wer war er? Mohamed Mbougar Sarr erzählt von einer labyrinthischen Reise, die drei Kontinente umspannt. Ein ironischer Bildungsroman, eine radikal aktuelle Auseinandersetzung mit dem komplexen Erbe des Kolonialismus und eine soghafte Kriminalgeschichte.

Mohamed Mbougar Sarr, geboren 1990 in Dakar, wuchs im Senegal auf und studierte in Frankreich Literatur und Philosophie. Er hat bereits drei Romane veröffentlicht, für die er u.a. mit dem Prix Stéphane-Hessel und Grand prix du roman métis ausgezeichnet wurde. Für "Die geheimste Erinnerung der Menschen" erhielt er 2021 den Prix Goncourt. Es ist sein erster Roman, der auf Deutsch erschien.

Gestaltung: Gudrun Hamböck.

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Mohamed Mbougar Sarr, Die geheimste Erinnerung der Menschen. Roman. Aus dem Französischen von Holger Fock, Sabine Müller. Hanser Verlag, Berlin 2022

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