Wissen aktuell (II)

Älteste "Fleischhauerei", Röntgenstrahlung

Die vermutlich älteste "Fleischhauerei" der Welt wurde in Kenia entdeckt; Mit Röntgenstrahlen hinter das Sichtbare blicken - hundert Jahre nach Röntgens Tod werden heute aber nicht nur Menschen durchleuchtet.

Die vermutlich älteste "Fleischhauerei" der Welt wurde in Kenia entdeckt

Die Verwendung von Steinwerkzeugen war ein Meilenstein in der Entwicklung unserer Vorfahren. Ein Forscherteam hat nun die wahrscheinlich ältesten Exemplare solcher Werkzeuge gefunden - im östlichen Afrika am Ufer des Viktoriasees. An der Ausgrabungsstätte im heutigen Kenia wurde eine Art "Fleischhauerei" entdeckt, in der bereits vor fast drei Millionen Jahren Tiere zerlegt worden sind - wie die frühen Vorfahren der Flusspferde.

Gestaltung: Raphael Krapscha
Mit: Archäologin Emma Finestone vom Naturhistorischen Museum Cleveland (USA)

Und Bilder dieser Steinwerkzeuge sehen Sie auf https://science.orf.at/


Mit Röntgenstrahlen hinter das Sichtbare blicken - hundert Jahre nach Röntgens Tod werden heute aber nicht nur Menschen durchleuchtet

Bei Ausgrabungen spielt die Radiologie eine ganz wichtige Rolle: mit Röntgenstrahlen kann man Objekte durchleuchten, ohne sie zu zerstören: etwa Grabbeigaben oder Mumien.
Auch aus dem medizinischen Alltag ist das Röntgenbild heute nicht mehr wegzudenken, egal, ob es sich um Tumorerkennung handelt, oder um ein Gebiss-Röntgenbild beim Zahnarzt. Die Erkenntnis, dass man den Körper mittels Strahlung durchleuchten kann, verdanken wir, wie so oft in der Wissenschaft, einem Zufall. Heute vor einhundert Jahren starb der Erfinder des Röntgens.

Gestaltung: Hanna Ronzheimer

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