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Wetterfühlige Insekten, psychische Erkrankungen

Angststörungen und Depressionen: Programme für Arbeitslose helfen; Insektensterben: Wie das Wetter mitspielt

Angststörungen und Depressionen: Programme für Arbeitslose helfen

Heute startet der Weltkongress der Psychiatrie im Austria Center Vienna. Über 350 Rednerinnen und Redner diskutieren zum Beispiel darüber, welche Faktoren im Alltag psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen begünstigen. Allein in Österreich sei ein Viertel der Bevölkerung pro Jahr von psychischen Erkrankungen betroffen, über 700.000 Menschen leiden an Depressionen, so Kongressmitorganisator Johannes Wancata in einer Aussendung. Ursachen können in einer schwierigen Beziehung oder Trennung liegen, in einer Überforderung, weil man zum Beispiel Angehörige pflegt, aber auch in Zukunftsangst vor Krieg, Klimawandel oder Teuerung. Ein Faktor, der vor allem bei Männern bei Depressionen führen kann, sei der Jobverlust.

O-Ton: Barbara Reichmann
Mit: Johannes Wancata, Psychiater, Meduni Wien


Insektensterben: Wie das Wetter mitspielt

Auch den Insekten könnte es besser gehen. Schon vor sechs Jahren haben Forscherinnen und Forscher einen deutlichen Rückgang bei den Insektenzahlen in Deutschland beobachtet. Ursachen für das weltweite Insektensterben gibt es viele, einige Faktoren sind dabei aber auch noch unklar. Eine aktuelle Studie belegt nun etwa den großen Einfluss des Wetters und unterstreicht, wie wichtig umfangreiche Naturschutzbemühungen für die Insekten wären.

Gestaltung: Raphael Krapscha
Mit: Mit: Jörg Müller, Universität Würzburg (DE)

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