Foto des Innenhof der Alhambra.

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Journal-Panorama

Muslime in Spanien

Zwischen Weltkulturerbe und Terrorverdacht

Vor 20 Jahren, am 11. März 2004, explodierten in vier voll besetzten Madrider Vorortezügen zehn Sprengsätze. Beim schwersten Attentat in der Geschichte Spaniens, von islamistischen Terroristen verübt, starben fast 200 Menschen. Ein Jahr später lief der Dialog über die Schwierigkeiten der viel beschworenen "Convivencia", des Zusammenlebens der unterschiedlichen Kulturen, wieder an.

Die Iberische Halbinsel stand fast 800 Jahre lang unter muslimischem Einfluss - eine Epoche, der Spanien Baudenkmäler wie die Moschee von Córdoba oder die Alhambra in Granada verdankt. "Al-Andalus" gilt als ein historisches Beispiel, wie Muslim:innen, Christ:innen sowie Juden und Jüdinnen friedlich Seite an Seite leben können. Heute bilden Musliminnen und Muslime in Spanien nur noch eine Minderheit. Wer sind sie und wie ist es um ihre Integration bestellt?

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