Wissen aktuell

Rasende Sterne, Hitzewarnsystem

Erdnächstes Schwarzes Loch durch "rasende Sterne" entdeckt, Mediziner und Forscherinnen fordern ein besseres Hitzewarnsystem

Erdnächstes Schwarzes Loch durch "rasende Sterne" entdeckt

Es ist wie die Suche nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen, was ein Forschungsteam mit Beteiligung aus Österreich gemacht hat: Die Forschenden haben Bilder des Hubble Weltraumteleskops der letzten 20 Jahre analysiert. Insgesamt 1,4 Millionen Himmelskörper wurden näher untersucht, sieben davon waren sogenannte "schnelle Sterne". Ihre Geschwindigkeit könne nur dadurch erklärt werden, dass sie an ein massereiches Schwarzes Loch gebunden seien, schreiben die Forscherinnen und Forscher in ihrer Arbeit. Dieses neu entdeckte Schwarze Loch sei zirka 8.200 mal so schwer wie unsere Sonne, die Entfernung zur Erde betrage sichere 18.000 Lichtjahre.


Mediziner und Forscherinnen fordern ein besseres Hitzewarnsystem

Hitzewellen werden mit der Klimaerwärmung zu einem immer größeren gesundheitlichen Problem. Bisher passiere aber noch zu wenig, um die Bevölkerung ausreichend zu schützen und zu informieren. Grazer Klimaforscherinnen und -forscher plädieren deshalb für ein globales Hitzewarnsystem, auch in Österreich gebe es in Sachen Hitzeschutz noch Luft nach oben.

Gestaltung: Hanna Ronzheimer
Mit: Chloe Brimicombe, Klimaforscherin am Wegener-Zentrum der Universität Graz

Service

Wissen-aktuell-Podcast abonnieren

Weitere Wissenschaftsthemen finden Sie in science.ORF.at

Sendereihe

Gestaltung