Kulturjournal

Tom Tykwer ++ Jarcovjakova-Doku ++ Edvard Munch

Regisseur Tom Tykwer zu "Das Licht"
"Noch bin ich nicht, wer ich sein möchte"
Edvard Munch Schau in London

Beiträge

  • Gespräch mit Tom Tykwer über "Das Licht"

    "Das Licht", der neue Film von Tom Tykwer, bewegt sich an der Grenze zwischen Realität und Mystik. Im Zentrum stehen eine dysfunktionale Berliner Bobo-Familie sowie die syrische Haushaltshilfe Farrah, die als stille Beobachterin Teil der Familie Engels wird und sie mit ihrer geheimnisvollen Lampe vertraut macht. Diese ermöglicht den Zugang zu Paralleluniversen - aber auch zur innersten Gefühlswelt. Tykwer bleibt dabei seinem Stil treu: Schon in früheren Werken wie "Lola rennt", "Cloud Atlas" oder "Heaven" spielte er mit der Idee spiritueller Übergänge und einer Symbiose aus Realität und Traum. Und auch künstlerisch bleibt Tykwer experimentierfreudig: Er vermengt Animationsfilm und Musical, Drama und Komödie - den Generationenkonflikt mit dem Schicksal geflüchteter Menschen. Premiere hatte der Film auf der diesjährigen Berlinale.

  • Doku „Noch bin ich nicht, wer ich sein will"

    Wie findet man zu seiner eigenen persönlichen, wie auch künstlerischen Identität, vor allem dann, wenn man in einem von Repressionen gezeichneten Staat wie der einstigen CSSR und in einer männlich dominierten Gesellschaft aufwächst? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Film "Noch bin ich nicht, wer ich sein möchte", der zugleich auch ein Porträt der tschechischen Fotografin Libuse Jarcovjakovas ist. "Noch bin ich nicht, wer ich sein möchte" läuft diese Woche in ausgewählten, heimischen Kinos an. Außerdem präsentiert Libuse Jarcovjakova ihr Fotobuch "T-Club" am kommenden Dienstag in der Wiener Galerie WestLicht. Und Filmgespräche mit der Regisseurin Klara Tasovska und Libuse Jarcovjakova finden am 26. März im Wiener Filmcasino sowie am 27. März im "Das Kino" in Salzburg statt.

  • Edvard-Munch-Schau in London

    Mit dem norwegischen Maler und dem "Munch-Skandal" wird in Deutschland die "Geburtsstunde der Moderne" verbunden. Als nämlich 1892 in Berlin eine Ausstellung seiner "Schmierwerke" kurz nach der Eröffnung wegen allgemeiner Empörung wieder geschlossen wurde. Seit letzter Woche sind in der National Portrait Gallery London Porträts des Künstlers zu sehen, der in seiner Kunst die tragischen Vorfälle seines Lebens verarbeitete und dessen bekanntestes Werk - trotz seiner Werkfülle - "Der Schrei" bleibt.

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