Bühnenlichter, Jazznacht

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Kulturjournal Spezial

Das Bühnenjahr 2025

Von den zahlreichen "Fledermaus"-Inszenierungen im Strauss-Jahr stach jene von Stefan Herheim am MusikTheater an der Wien hervor, in der queere Johann Strausse und Hitler in Lederhosen antanzten. Das Tanzjahr 2025 wiederum wurde von eindrucksvollen Gruppenstücken und Tänzerinnen zwischen 70 und 80 geprägt, und im Sprechtheater setzte sich der Trend zu Ein-Personen-Stücken weiter fort, allen voran mit der preisgekrönten "Fräulein Else"-Produktion am Wiener Volkstheater und Stefanie Reinsperger mit gleich zwei fulminanten Ein-Frau-Abenden im Burgtheater.

Beiträge

  • Jahresrückblick Oper, Theater, Tanz

    Eine der vielen "Fledermaus"-Inszenierungen 2025 lieferte Stefan Herheim am MusikTheater an der Wien, mit Hitlerfiguren im Lederoutfit und queeren Johann Straussen. "Ein Ideenfeuerwerk, das sicher einigen zu viel war" resümiert Sebastian Fleischer, der auf diesen und andere Opernhöhepunkte des Jahres zurückblickt.
    Katharina Menhofer blickt im Studiogespräch zurück auf "ein extrem starkes Theaterjahr" mit Höhepunkten wie Werner Schwabs "Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos" oder Stefanie Reinspergers umjubelten Ein-Frau-Abenden "Elisabeth" und "Selbstbezichtigung" am Wiener Burgtheater.
    Dass die bemerkenswertesten und sinnlichsten Tanzmomente 2025 ausgerechnet von Tänzerinnen und Tänzern kreiert wurden, die üblicherweise längst aus dem Betrieb ausgeschieden sind, gehört zu den Besonderheiten dieses Tanzjahres, das Julia Sahlender Revue passieren lässt.

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