KTM Produktionsstätte

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Punkt eins

Wie viele Stellen werden noch abgebaut?

KTM u.a.: Sorgenkind "österreichischer Arbeitsmarkt". Gäste: Eduard Storm PhD, IHS, Institut für Höhere Studien & Iris Schmidt MA, AMS Oberösterreich. Moderation: Andrea Hauer. Anrufe 0800 22 69 79 | punkteins(at)orf.at

Letzte Woche platzte die Bombe: KTM baut weitere 500 Arbeitsplätze ab, zwei Drittel davon in Österreich, und wie man hörte, hauptsächlich unter Angestellten im mittleren Management. Dies seien Maßnahmen im Rahmen eines "Effizienzprogramms", gab der indische Mehrheitseigentümer bekannt.

Damit ist der Motorradhersteller in Mattighofen ein weiteres Glied in der Kette österreichischer Firmen, die "Personalkosten senken", um "die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern". Der Zuckerhersteller Agrana wird in den kommenden zwei Jahren 400 bis 500 Stellen streichen, der Auto-Zulieferer ZKW rund 600, noch einmal so viele wie in den vergangenen drei Jahren.

Entwickelt sich der Arbeitsmarkt hierzulande zu einem Sorgenkind? Auf einer Österreich-Karte des Momentum Instituts kann man allein im Jahr 2025 den Wegfall von mehr als 8.000 Jobs nachvollziehen - in vielen Branchen und in allen Bundesländern. Besonders betroffen sind jedoch die Steiermark und Oberösterreich.

Was ist der Hauptgrund für den massiven Personalabbau in Österreich? Warum kündigen die heimischen Betriebe gerade jetzt Entlassungen oder Nicht-Nachbesetzungen von Stellen an? Welche der Probleme sind "hausgemacht"? Welche hängen mit weltweiten Verwerfungen oder Entwicklungen zusammen? Wie kann entgegengesteuert werden?

Zu Gast bei Andrea Hauer sind Eduard Storm, Wirtschaftswissenschaftler am Institut für Höhere Studien, der sich mit Arbeitsmarktforschung beschäftigt, und Iris Schmidt, Landesgeschäftsführerin des Arbeitsmarktservice Oberösterreich.

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  • Andrea Hauer