Journal-Panorama

Tunesien 15 Jahre nach dem Arabischen Frühling

Vor 15 Jahren verließ Tunesiens Diktator Zine el-Abidine Ben Ali sein Land, nach 23 langen Jahren an der Macht. Sein Abgang war die unmittelbare Folge anhaltender Proteste, die das Regime nicht mehr eindämmen konnte. Mit der Selbstverbrennung des Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi in der Stadt Sidi Bouzid hatte all das im Dezember 2010 begonnen. Was folgte, war eine Reihe von anfänglich erfolgreichen Aufständen in der arabischen Welt. Der sogenannte Arabische Frühling hatte begonnen. Tunesien bescherte er eine der freiheitlichsten Verfassungen der arabischen Welt. Was ist dort, wo alles begann, davon geblieben?

Dazu ein Gespräch mit Karim El-Gawhary (ORF-Korrespondent für den arabischen Raum)

Gestaltung: Sarah Mersch und Stefan Ehlert (ARD)

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