Erwin Schrödinger

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Die Welt als Welle und Vorstellung

100 Jahre Quantenmechanik: Wie Erwin Schrödinger die Wellenmechanik entwickelte

Seit vier Jahren ist der gebürtige Wiener Erwin Schrödinger Professor für Physik an der ETH Zürich. Dort, wo auch Albert Einstein geforscht und gelehrt hat. Der hatte sein annus mirabilis bereits vor 20 Jahren, nun ist Erwin Schrödinger dran. Am 27. Jänner 1926 reicht er die erste von vier fundamentalen Arbeiten bei den renommierten "Annalen der Physik" ein. In dieser Publikationsreihe taucht jene Gleichung auf, die den Österreicher weltberühmt und 1933 zum Physiknobelpreisträger machen wird: die "Schrödinger-Gleichung. Herzstück seiner Wellenmechanik, mit der bis heute das Verhalten von Quantenteilchen und die Vorgänge in der atomaren und subatomaren Welt beschrieben werden können. Eine mathematisch elegante Einzelleistung und praktikabler als die gleichwertige Matrizenmechanik, die Werner Heisenberg mit Hilfe seiner Göttinger Kollegen ein paar Monate zuvor entwickelt hat. Wo liegen die Unterschiede? Warum mißfällt Schrödinger die Vorstellung, dass seine Gleichung eigentlich eine Wahrscheinlichkeitswelle beschreibt? Und ist dem Physiker der Durchbruch bereits in den Weihnachtsferien 1925 gelungen, wie immer wieder behauptet wird - im graubündischen Luftkur- und Skiort Arosa?

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