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Am Puls - Gesundheit und Medizin
Schönheit zwischendurch: Botox-to-go
Seh-Hund: Unverzichtbarer Begleiter auf vier Pfoten ++ Hausmittel zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten ++ Live Am Puls - Sprechstunde: Schönheit zwischendurch | Gäste: Roland Resch, Plastischer Chirurg; Alexandra Münch-Beurle, Psychologin | Moderation: Sonja Watzka | Redaktion: Ronny Tekal | Anrufe 0800 22 69 79 | E-Mail: ampuls@orf.at
29. Jänner 2026, 16:05
Milch, Mehl, Waschmittel, Filler, Botox
Es ist Ballsaison. Gab man sich einst mit einem neuen Kleid, einer aufwendigen Frisur oder einem professionellen Make-up zufrieden, so wird immer öfter auch zu Maßnahmen gegriffen, die im wahrsten Sinn des Wortes unter die Haut gehen. Der Wunsch der (nach wie vor überwiegend weiblichen) Kundschaft: In kurzer Zeit ein jugendlicheres, frischeres und vermeintlich besseres Aussehen zu erlangen. Auch die jüngere Generation möchte zusehens, dem Beauty-Trend auf Social-Media-Kanälen folgend, ihr Äußeres optimieren. Viele kleinere Eingriffe lassen sich dabei quasi en-passant, im Zuge eines Einkaufsbummels, durchführen. Unter dem Druck gängiger Schönheitsideale geraten Risiken und mögliche Komplikationen rasch in Vergessenheit - selbst bei minimalinvasiven Eingriffen.
Sonja Watzka fragt nach und diskutiert mit ihren Gästen, welche ästhetischen Behandlungen möglich sind und von welchen Maßnahmen man lieber die Finger lassen sollte.
Gäste im Studio:
Roland Resch, Facharzt für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie, Wien; gerichtlich zertifizierter Sachverständiger
Alexandra Münch-Beurle, Psychologin, Büro für Frauengesundheit und Gesundheitsziele, Mitautorin von "Wunsch und Wirklichkeit - Was Sie über Filler, Botox und Schönheitsoperationen wissen sollten"
Gefährliche Kurpfuscherei
Auf der Suche nach der eigenen Schönheit gehen Menschen manchmal eigenwillige, mitunter auch gefährliche Wege. Da nimmt man durchaus mal eine kostengünstigere Botoxbehandlung oder eine Lippenunterspritzung im Hinterzimmer eines Nagelstudios in Anspruch. Die Vorher-Nachher-Bilder auf Instagram sind schließlich beeindruckend. Erlaubt ist dies jedoch nicht: Allein in der Bundeshauptstadt deckte die "Gruppe Sofortmaßnahmen" der Stadt Wien im vergangenen Jahr neun illegale Beautykliniken auf. Dort wurden medizinische Eingriffe durch nichtärztlich ausgebildete Personen durchgeführt. Ein klarer Verstoß gegen den Kurpfuscherei-Paragrafen. Denn es gibt klare Regeln, wer was darf und wer nicht. Während auch einige invasive Behandlungen mit Nadeln - Permanent-Make-Up, Tätowierungen und Piercings - dem Gewerbe der Kosmetik zuzurechnen sind, gibt es etwa bei Laserbehandlungen bereits Einschränkungen. Norbert Peter hat nachgefragt.
Interviewpartner:
Lukas Bittighofer, Jurist mit Spezialgebiet Medizinrecht
Sehhilfe: Tag des Blindenführhundes am 29.1.
Blindenführhunde zählen zu den Assistenzhunden und unterstützen blinde und stark sehbehinderte Menschen dabei, sich zu orientieren, sicher unterwegs zu sein und ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen. Voraussetzung dafür sind eine intensive, mindestens zwei Jahre dauernde Ausbildung des Hundes und eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Mensch und Tier.
Mit dem Anlegen des Führgeschirrs ist der Hund "im Dienst" und sollte in dieser Zeit von Passantinnen und Passanten auch nicht berührt oder angesprochen werden. Nach Bundesbehindertengesetz (§ 39a) dürfen Blindenführhunde auch in Supermärkten, in Krankenhäuser oder Bäckereien mitgenommen werden und sind zudem auch in öffentlichen Verkehrsmitteln von der Maulkorbpflicht ausgenommen. Lukian Guttenbrunner war mit Elisa Mattersberger und ihrer Assistenzhündin Izzy in der Wiener U-Bahn unterwegs.
Interviewpartnerin:
Elisa Mattersberger, Philosophiestudentin und Journalistin, sehbehindert
Izzy, Blindenführhündin
Sendungshinweis: Am 31.3. gibt es in Ö1 Moment - Leben heute einen Beitrag von Elisa Mattersberger über Assistenzhunde
Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreich
Rubrik "Eine Frage noch"
Welche Hausmittel sind zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten geeignet?
Die Antwort kommt von Margarete Olesko, Präsidentin Apothekerkammer Salzburg
