Olympische Spiele 2026

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Am Puls - Gesundheit und Medizin

Olympia 2026: Runter kommen sie alle

Zum Weltkrebstag: Hoffnung bei Nierenzellkarzinom ++ Tipps zum Ein- und Durchschlafen ++ Live Am Puls - Sprechstunde: Gesund bei Olympia 2026 | Gäste: Schaltung aus Mailand: Wolfgang Schobersberger, Leiter der medizinischen Expertengruppe, IOC | Erich Altenburger, Unfallchirurg, ÖSV-Teamarzt, Korneuburg, NÖ | Gerlinde Greiner, Sportphysiotherapeutin, Ulrichsberg, OÖ | Moderation: Ronny Tekal | Anrufe 0800 22 69 79 | E-Mail: ampuls@orf.at

Der Olympische Gedanke: Gesund sein ist alles?

"Runter kommen sie alle" - ob olympisch, im Stemmbogen oder per Akia mit der Rettung ins Tal, wenn das Bein beim beherzten Sprung Schaden genommen hat. Auch wenn der Fokus bei den Wettkämpfen auf sportlichen Höchstleistungen und dem Medaillenspiegel liegt, wird auch auf das gesundheitliche Wohlergehen der Athletinnen und Athleten geachtet.
Am 6.2. starten die 25. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo, mit rund 2.900 Teilnehmenden aus 92 Ländern. Und wenngleich Reinhard Fendrich singt: "Ein Sturz bei 120 km/h entlockt ihm ein erfreutes ,Hoppala'..." will man Unfälle tunlichst vermeiden. Vor Ort muss die Rettungskette reibungslos funktionieren, um Schlimmeres zu verhindern. Neben den Verletzungsgefahren in den Arenen sind es auch die ganz banalen Erkrankungen, die im olympischen Dorf Porta Romana auftreten können. Und da muss es nicht gleich eine Corona-Pandemie sein, die den Sportlern und dem medizinischen Betreuerstab 2022 bei den Winterspielen in Peking zu schaffen gemacht hat.
Ronny Tekal blickt mit seinen Gästen, anlässlich der morgigen Eröffnung der olympischen Winterspiele, hinter die Kulissen des Großevents und zeigt, was man im alpinen Amateurskisport von den Profis lernen kann, um sicher ins Tal zu gelangen.

Gäste:

live aus Mailand:

Wolfgang Schobersberger, Leiter der medizinischen Expertengruppe, IOC, Olympia 2026, Institut für Sport-, Alpinmedizin und Gesundheitstourismus, Tirol, isag

im Ö1 Studio Wien:

Erich Altenburger, Unfallchirurg, ÖSV-Teamarzt, Olympiaarzt, Medspace Korneuburg

aus Oberösterreich:

Gerlinde Greiner, Sportphysiotherapeutin, ehem. Betreuerin ÖSV Damen Weltcup, Böhmerwaldpraxis Ulrichsberg, Oberösterreich


Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar:
Klinik Donaustadt testet Nierenkrebs-Impfung

Ein bösartiger Tumor der Niere ist selten, wird meist jedoch eher zufällig - und damit oft zu spät - entdeckt. Rund drei Prozent aller Krebskranken sind von dieser Form betroffen. Die gute Nachricht: Es gibt heute Möglichkeiten, diesen Krebs früh zu erkennen und die chirurgischen Eingriffe können damit oft robotorassistiert und unter Erhalt der Niere durchgeführt werden. In manchen Fällen, wenn der Tumor bereits gestreut hat, besteht allerdings das Risiko eines Rezidivs. Für jene, die bereits eine Operation, eine Chemo-oder Strahlentherapie hinter sich haben, soll nun eine neue Impfung Erleichterung verprechen. In der Wiener Klinik Donaustadt soll Ende des Jahres eine internationale Studie an rund 400 Betroffenen durchgeführt werden. Erste Zwischenergebnisse für diese Immuntherapie aus körpereigenem Tumormaterial werden nach rund einem Jahr erwartet.
Norbert Peter hat sich kundig gemacht.

Interviewpartner:

Martin Marszalek, Leiter der Abteilung für Urolgie und Andrologie, Klinik Donaustadt


Rubrik "Eine Frage noch"

Zur Schlafhygiene: Welche Maßnahmen fördern einen erholsamen Schlaf?
Die Antwort kommt von der Schlafcoachin Melanie Pesendorfer

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