Radiogeschichten Spezial

Ö1 Essay: Im Familienzirkus von Danilo Kiš

"Garten, Asche" von Danilo Kiš, im Rahmen der Reihe "Lob des Alltags" - 12 Texte ausgewählt und kommentiert von Karl-Markus Gauß. Es liest Roman Blumenschein.

Karl-Markus Gauß bezeichnet Danilo Kiš als einen Erinnerungskünstler. Kiš führt in seinen Romanen in die Zeit seiner frühen Kindheit zurück und präsentiert darin - so Gauß - "ein einzigartiges Archiv der verlorenen Dinge und der alltäglichen Rituale von einst". Der 1989 verstorbene Kiš, der als Sohn einer christlich-orthodoxen Montenegrinerin und eines ungarischen Juden an der serbisch-ungarischen Grenze aufwuchs, galt als einer der wichtigsten Autoren Jugoslawiens.

"Lob des Alltags" hören Sie jeden ersten Freitag im Monat im Ö1 Essay. Mit ausgewählten literarischen Texten von Schriftstellerkollegen und -kolleginnen macht sich Karl-Markus Gauß im Ö1 Essay auf, "die Welt alle Tage neu zu entdecken, die Schönheit des Unscheinbaren zu fassen und die Würde des wenig Beachteten zu erfahren".

Heute hören Sie Auszüge aus dem 1965 erschienenen Roman "Garten, Asche" von Danilo Kiš. "Garten, Asche" ist Teil einer Trilogie, die Danilo Kiš "Familienzirkus" nannte.

Service

Danilo Kiš: "Familienzirkus. Die großen Romane und Erzählungen",übersetzt aus dem Serbischen von Ivan Ivanji, Anton Hamm, Katharina Wolf-Grießhaber und Ilma Rakusa, Hanser Verlag, München 2014

Sendereihe

Gestaltung

  • Natasa Konopitzky

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