Kulturjournal

"Hamlet" ++ Alexander Kluge ++ Friedl Kubelka

Regisseur Stephan Müller über Hamlet
Alexander Kluge-Ausstellung in Wien
"Nicht daheim und doch zu Hause"

Beiträge

  • "Hamlet" am Theater in der Josefstadt

    "Ist dies auch Wahnsinn, hat es doch Methode" - Shakespeares Hamlet hat immer Hochsaison. Derzeit läuft der mit einem Golden Globe ausgezeichnete und oscarnominierte Film "Hamnet" in den Kinos und erzählt die (fiktive) Geschichte, wie Shakespeare zu seiner Tragödie "Hamlet" inspiriert wurde. Am Burgtheater hat Stephan Bachmann mit Karin Henkels "Hamlet" Inszenierung vor zwei Jahren seine Direktionszeit eröffnet. Und jetzt kommt die Tragödie im Theater in der Josefstadt auf die Bühne - unter anderem mit Johanna Mahaffy als Ophelius, Daniel Jesch als Claudius, Martina Stilp als Gertrud sowie Claudius von Stolzmann in der Titelrolle als Hamlet. Der Schweizer Regisseur Stephan Müller, der an der Josefstadt für die Erfolge "Der Wald", "Der Bockerer" und zuletzt für "Sonny Boys" verantwortlich war, inszeniert die Tragödie und nähert sich ihr fast ehrfurchtsvoll in einer zeitlosen, opulenten Inszenierung.

  • Alexander-Kluge-Schau in Wien

    Er gilt als hellsichtiger und engagierter Diagnostiker der Gegenwart und hat mit seinen Filmen das deutsche Autorenkino der 1960er-, 70er- und 80er-Jahre geprägt. Alexander Kluge ist Autor, Regisseur und Fernsehmacher. Vielen gilt er als letzter Universalgelehrter Deutschlands. Nun zeigt Alexander Kluge, der am 14. Februar seinen 94. Geburtstag feiert, eine Ausstellung im Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste, auch bekannt als Semperdepot. "Nachts träumen die Kulissen von ungesehenen Bildern", so der blumige Titel der Schau, die eine Brücke vom Theater zum Film schlägt. Parallel zu dazu zeigt das Filmmuseum Wien eine Werkschau, die unter anderem Filme zeigt, die Alexander Kluge eigens für Wien hergestellt hat.

  • Belvedere21 zeigt Friedl Kubelka/vom Gröller als Malerin

    Die Künstlerin Friedl Kubelka, die sich seit 2009 auch Friedl vom Gröller nennt, ist bekannt für ihre experimentellen Filme und ihr konzeptuelles Foto-Werk, das sie seit den 1970er Jahren entwickelt. Dass sie parallel dazu auch immer gemalt hat, ist hingegen weniger bekannt. Dabei gibt es durchaus Verbindungen zwischen dem avantgardistischen Filmschaffen und ihren kleinen, tagebuchartigen Gouachen. Das veranschaulicht eine Ausstellung im Belvedere21. "Nicht daheim und doch zu Hause" wird heute Abend eröffnet, zu sehen sind Papierarbeiten und Filme aus den letzten 55 Jahren.

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