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Im Gespräch
"Weiß die KI, dass sie nichts weiß?"
(Wiederholung von Freitag, 16:05 Uhr)
Katharina Zweig, Informatikerin, im Gespräch mit Birgit Dalheimer
12. Februar 2026, 21:00
Die Informatikerin Katharina Zweig setzt sich seit einem Jahrzehnt verstärkt dafür ein, künstliche Intelligenz und ihre Anwendungen einer breiteren Öffentlichkeit zu erklären. Große Sprachmodelle in Form von ChatGPT, Perplexity oder Gemini geben Menschen das Gefühl, sie könnten mit Computern sprechen, würden verstanden. Chatbots oder KI-Agenten kommen mit dem Versprechen, ungeliebte Aufgaben für Menschen zu erledigen. Abseits von Technikeuphorie auf der einen und -angst auf der anderen Seite sucht Katharina Zweig grundsätzliche Diskussionen darüber, was wir eigentlich meinen, wenn wir von "künstlicher Intelligenz" sprechen, was es bedeuten könnte, von einem Computer "verstanden" zu werden, welche Worte uns fehlen, wenn wir über die Fähigkeiten von Maschinen reden. Sie ist Informatik-Professorin an der technischen Universität Kaiserslautern-Landau, wo sie 2012 den damals einzigartigen Lehrgang Sozioinformatik einführte mit dem Ziel die Auswirkung der Digitalisierung auf Individuum, Organisation und Gesellschaft zu untersuchen. "Weiß die KI, dass sie nichts weiß?", diesen Titel ihres jüngsten Buches hat Katharina Zweig mit ChatGPT gemeinsam entwickelt und verdeutlicht an diesem Beispiel viel dessen, was große Sprachmodelle können - und was nicht.
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Gestaltung
- Birgit Dalheimer
