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ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

Journal-Panorama

Wie die "Wendekinder" die DDR-Erinnerung übernehmen

Über die Aufarbeitung der deutschen Wiedervereinigung

Die Teilung und die Wiedervereinigung Deutschlands zeitigen bis heute Folgen in vielerlei Hinsicht. "Wendekinder", die einen Teil ihrer Jugend in der DDR oder unmittelbar nach dem Mauerfall erlebten, leiden laut Soziolog:innen mitunter noch heute an mentalen oder physischen Problemen.

Die politischen Folgen zeigen sich in den Erfolgen der Ost-West-Polarisierung durch die AfD und - im Vorfeld der vier kommenden Landtagswahlen - an hitzigen Wortgefechten zwischen "Nostalgikern" und denen, die die DDR ausschließlich als Unrechtsregime ansehen.

Die Generation der "Wendekinder" will sich jetzt mit Initiativen verschiedenster Art stärker in die Erinnerungsdebatte einbringen und der Frage nachgehen, was aus der deutsch-deutschen Geschichte für die Gegenwart zu lernen ist.

Gestaltung: Cornelius Wüllenkemper

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