Eine Pädagogin mit Kindergartenkind.

PICTUREDESK/MALTE OSSOWSKI

Dimensionen

Die Zukunft blüht im Kindergarten

Wie Elementarpädagogik die Weichen ins Leben stellt

In den frühen Jahren, da sind Expert:innen einig, wird der Grundstein für die Entwicklung eines Kindes gelegt. Der Kindergarten als erste Bildungs-Station im Leben wirke sich nicht nur auf das einzelne Kind, sondern auch auf seine Familie und letztlich auf die Gesellschaft insgesamt aus. Allerdings rangiert Österreichs Kinderbetreuungssystem im Vergleich mit anderen EU-Staaten im unteren Drittel. Ein triftiger Grund ist der Fachkräftemangel. Laut einer Studie bräuchte es idealerweise 20.000 zusätzliche Elementarpädagog:innen, um den Betreuungsschlüssel zu verbessern. Dazu kommt, dass ab 2027 die Kindergartenpflicht um ein Jahr bundesweit ausgedehnt werden soll, was den Personalbedarf natürlich noch steigern wird. Wie wichtig Elementarpädagogik mit besonderem Augenmerk auf Sprachförderung auch und gerade für Kinder aus Zuwandererfamilien ist, zeigt sich eindrücklich am Beispiel der Bundeshauptstadt Wien: Hier fehlt mehr als einem Viertel der Erstklässler, die hier aufgewachsen sind, die Sprachkenntnisse, um dem Unterricht zu folgen. Woran krankt es bei der frühkindlichen Bildung und Betreuung hierzulande besonders, und was machen andere Länder besser als Österreich?

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