Charlie-Kirk-Gedenkveranstaltung

APA-IMAGES/AFP/ANDREW CABALLERO-REYNOLDS

Dimensionen

Meme-Kultur

Ein Motor der Radikalisierung?

Das Attentat auf den rechtspopulistischen Aktivisten und Anhänger der MAGA-Bewegung Charlie Kirk im vergangenen September hat weitreichende Debatten ausgelöst. Warnungen vor einem möglichen Bürgerkrieg und einer neuen Gewaltbereitschaft in der Bevölkerung nahmen zu. Schuldzuweisungen wurden in alle Richtungen geschleudert, während die tatsächlichen Motive noch in vielen Teilen unklar bleiben. Auffällig ist, dass der 22-jährige Attentäter seine Munition mit Insiderwitzen aus der Internetkultur beschriftete. Seit sich in Christchurch, Neuseeland, ein Rechtsterrorist während eines Anschlags auf zwei Moscheen selbst filmte und sein Publikum dazu aufforderte, den schwedischen Webvideoproduzenten PewDiePie zu abonnieren, mehren sich politisch motivierte Angriffe, die Referenzen aus der Meme-Welt nutzen. Und die Gewaltbereitschaft scheint sich aus der Online-Nische in die analoge Welt zu übersetzen.

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