Spielräume

Eine Feier des Akkordeons

Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs. Zum 27. Internationalen Akkordeonfestival 2026

Man kann es schon eine Institution nennen - und dennoch überrascht Jahr für Jahr die Vielfalt der Stile, der Bands und Ensembles, der Workshops und Konzertprogramme, die sich dem Handbalginstrument in seinen zahlreichen Varianten widmen. Von morgen bis 15. März bespielt das 27. Internationale Akkordeonfestival, geleitet von Franziska Hatz und Lisa Reimitz, Spielstätten quer durch Wien und Veranstaltungen in vier weiteren Bundesländern.

Zu den internationalen Gästen zählen der experimentelle finnische "Soundbreaker" Kimmo Pohjonen, der britische Mund- und Harmonikaspieler Will Pound oder die brasilianische Allroundkünstlerin Lívia Mattos. Unter den heimischen Stammgästen sind etwa Attwenger, Christian Bakanic, Otto Lechner, Klaus Paier und Asja Valcic - und Krzysztof Dobrek, der seit Beginn des Festivals bei jeder einzelnen Ausgabe dabei war.

Die Spielräume geben einen (notwendigerweise kleinen) Ausblick auf drei prallgefüllte Wochen. In einem akkordeonfreien Intermezzo spielt Maria Ma auf dem ebenfalls traditionellen Instrument Hackbrett. Die Kompositionen der Tirolerin verlassen allerdings den gewohnten Bereich alpiner (Volks-)Musik und finden auch unter einem eher popaffinen Publikum offene Ohren. Letztes Jahr hat Maria Ma ihr Album "Wendezeit" veröffentlicht, das sie dieser Tage bei mehreren Auftritten vorstellt.

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