US- und EU-Fahne, Flagge

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Europa-Journal

Nuklearpolitik, EU-USA, Lettland, Griechenland

Nuklearwaffen: Auf der Suche nach einem europäischen Weg +++ EU-Abgeordnete in den USA: Ist das noch ein Besuch bei Freunden? +++ Lettland: Vom Alko-Sünder zum Großspender +++ Griechenland: Hohe Mieten und leere Wohnungen

Nuklearwaffen: Auf der Suche nach einem europäischen Weg

Europa stützt seine nukleare Abschreckung weitgehend auf den US Atomschirm. Eigene europäische Kapazitäten sind begrenzt, politisch umstritten und zwischen den EU Staaten ungleich verteilt. Gleichzeitig wachsen die sicherheitspolitischen Spannungen und die Verlässlichkeit der USA wird zunehmend infrage gestellt. Muss Europa bei der nuklearen Verteidigung in Zukunft auf eigenen Beinen stehen und wie kann das gelingen? Diese und weitere Fragen beantwortet Nuklearwaffenexperte Ulrich Kühn vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik der Universität Hamburg.


EU-Abgeordnete in den USA: Ist das noch ein Besuch bei Freunden?

Seit dem Beginn seiner Amtszeit vor einem Jahr hat Donald Trump die europäisch-amerikanischen Beziehungen auf den Kopf gestellt. Aber die USA sind politisch ein vielfältiges Land, in dem nicht der Präsident allein den Ton vorgibt. Eine Gruppe von EU-Abgeordneten war im Februar in Washington, um sich ein Bild der Lage zu machen und europäische Standpunkte einzubringen. Markus Müller hat sie beim Besuch im Kapitol in Washington, D.C. begleitet.


Lettland: Vom Alko-Sünder zum Großspender

Lettland hat eine der höchsten Verkehrstotenraten in der EU: Im Jahr 2024 verzeichnete das baltische Land 60 Todesfälle pro Million Einwohner, in Österreich waren es im gleichen Zeitraum 38. Die lettischen Behörden wollen die Straßen im Land sicherer machen und haben vor allem betrunkenen Fahrern den Kampf angesagt. Es gilt: Wer mit mehr als 1,5 Promille unterwegs ist, muss sein Auto abgeben - und zwar für immer. Das Fahrzeug wird dann an die Ukraine gespendet, wie Arne Bartram berichtet.


Griechenland: Hohe Mieten und leere Wohnungen

In Griechenland, besonders in der Hauptstadt Athen, steigen die Mieten seit Jahren an. Während sich die Bevölkerung immer schwerer tut, die hohen Preise zu zahlen, steht jede vierte Wohnung im Land leer. Nach ersten Einschränkungen bei der Kurzzeitvermietung an Touristen will die griechische Regierung nun auch dieses Problem angehen. Wie erfolgsversprechend diese Strategien sind, berichtet Rodothea Seralidou aus Athen.

Moderation: Miriam Beller

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