Kulturjournal

Tino Sehgal ++ Adrian Goiginger ++ "Isidor"

Tino Sehgal: "This Variation" im TQW
Adrian Goiginger über "Vier minus drei"
Akademietheater: Shelly Kupferbergs "Isidor"

Beiträge

  • Regisseur Adrian Goiginger über "Vier minus drei"

    Aus der banalen Frage beim Frühstückstisch, wer die Kinder vom Kindergarten abholt, entspinnt Adrian Goiginger in seinem Film "Vier minus drei" ein Drama über Verlust und Trauer, Liebe und Neubeginn. Der Vater holt die Kinder ab, aber auf dem Heimweg haben sie einen Unfall und sterben. Die Mutter bleibt allein zurück. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Barbara Pachl-Eberhart, die darin 2010 ihre eigenen Erfahrungen niederschrieb und von ihrem Weg in ein neues Leben erzählte. "Vier minus drei" hatte zuletzt in der Programmreihe "Panorama" bei der Berlinale seine Weltpremiere, diese Woche startet der Film in den heimischen Kinos.

  • Tino Sehgals "This Variation" im TQW

    Im Tanzquartier Wien findet heute die österreichische Erstaufführung der Tanz-Performance "This Variation" von Tino Sehgal statt. Der deutsch-britische Künstler mit indischen Wurzeln, der an der Schnittstelle von Bildender Kunst und Tanz arbeitet, hat eine Performance für zehn Darstellende in einem völlig dunklen Raum geschaffen. "This Variation" wurde 2012 bei der documenta in Kassel uraufgeführt und kommt jetzt nach Wien.

  • "Isidor" am Akademietheater

    2015 stieß die in Tel Aviv geborene und in Berlin lebende Journalistin Shelly Kupferberg auf dem Dachboden ihres Großvaters auf alte Briefe. Ihr darin beschriebener Urgroßonkel Isidor Geller war im Wien der 1910er Jahre zum erfolgreichen Geschäftsmann und Multimillionär aufgestiegen und blieb es bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1938. 2022 fasste Shelly Kupferberg ihre Recherchen im Roman "Isidor - Ein jüdisches Leben" zusammen. Seit vergangenem Samstag ist der Stoff am Wiener Akademietheater zu sehen.

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