Jonglierbälle

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Wenn die Zeit kurz stillsteht

Warum Menschen stottern

Der Gedanke im Kopf ist klar - doch beim Sprechen geraten die Worte ins Stolpern. Stotterer erleben das alltäglich. Was nach einer Unannehmlichkeit klingt, kann das Privatleben und die Berufswahl enorm einschränken. Allein in Österreich sind 80 Tausend Menschen betroffen. Trotzdem ist das Angebot für Intensivtherapien in Österreich dünn. Eine ursächliche Behandlung gibt es bisher nicht. Noch hat die Wissenschaft keine endgültige Antwort darauf, wo im Gehirn Stottern überhaupt entsteht. Im Oktober 2025 brachte ein Forschungsteam ein wenig Licht ins Dunkel: Auf Wunsch einer schwer stotternden Patientin wurde ihr einen Hirnschrittmacher implantiert, um das Stottern gezielt einzuschränken - mit erstem Erfolg.

Gestaltung: Lilly Zerbst

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